Investmenttalk von Eyb & Wallwitz Eurozone holt im Krisenumfeld auf

Sitzung der Europäischen Kommission in Brüssel Foto: imago images / Christian Spicker

Die sonst sehr kritisch betrachtete Eurozone kann sich im Krisenumfeld behaupten. Nach dem EU-Sondergipfel konnte der Euro-Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar binnen weniger Wochen um knapp fünf Prozent zulegen. Bringt der EU-Wiederaufbaufonds einen Paradigmenwechsel mit sich? Das Vertrauen in den Euro wächst zumindest wieder – was auch unter anderem an der Situation in den USA liegen dürfte.

An den Finanzmärkten ist ein Umdenken zu beobachten. Nicht zuletzt, da sich die Geldpolitik der USA der EU annähert. Sonst hatten die Vereinigten Staaten immer einen Zinsvorteil von einem bis zwei Prozent gegenüber der Eurozone, doch dieser Vorteil hat sich auf einen halben Prozent verringert. Die Realrendite nähert sich der Null, was dem Euro sicherlich geholfen hat. Für Aktien und Anleihen ist jedoch keine Gefahr auszumachen. Allerdings könnte die bevorstehende US-Wahl die US-Dollar-Schwäche noch ausbauen.

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