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Investoren fahren auf deutschen Immobilienmarkt ab

Quelle: Istock
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Als Grund gaben die Umfrageteilnehmer die geringere Volatilität des deutschen Marktes im Vergleich zu anderen Immobilienmärkten an. Trotz dieser positiven Einschätzung gehen jedoch mehr als 80 Prozent der Befragten davon aus, dass der Höhepunkt der Krise hinsichtlich der Flächennachfrage, Mieten und Zahlungsmoral noch nicht erreicht ist. Für das laufende Jahr erwarten die Investoren ein Transaktionsvolumen von 16 bis 18 Milliarden Euro bei Gewerbe- und Wohnimmobilien. „Erstmalig seit Beginn der Krise wird der Markt damit wieder anziehen, größere Gewerbe-Portfoliotransaktionen und Notverkäufe werden jedoch erst Ende dieses Jahres erwartet“, erläutert Hartmut Fründ, Managing Partner bei Ernst & Young Real Estate. Der Markt befinde sich jedoch weiterhin in einer Konsolidieriungsphase, gibt er zu bedenken. Bei den Nutzungsarten stünden vor allem Wohnimmobilien im Fokus, ergänzt Christian Schulz-Wuskow, Partner bei Ernst & Young Real Estate. „Diese Nutzungsart ist mit deutlich weniger Risiko behaftet und hat bei institutionellen Investoren deutlich an Attraktivität gewonnen“. Die Umfrage unterstreicht dies: 60 Prozent der Teilnehmer gaben an, in diesem Marktsegment investieren zu wollen, bei Büro- und Einzelhandelsimmobilien will mehr als die Hälfte zugreifen.
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