Nach einer Phase erhöhter Unsicherheit legten die großen US-Aktienmarktindizes zuletzt deutlich zu, getragen von starken Unternehmensgewinnen, robusten Investitionen in Künstliche Intelligenz und in der Erwartung sinkender Leitzinsen. Dabei führten vor allem Titel aus den Bereichen Halbleiter, Software und Plattformökonomie die Erholung an.

Zwar sorgten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zeitweise für eine erhöhte Volatilität und steigende Energiepreise, US‑Technologiewerte erwiesen sich jedoch weitgehend als resilient. Ihre geringe Abhängigkeit von Energiepreisen und starke Cash‑Generierung hat sie für Anleger daher erneut attraktiv gemacht. Kurzfristige Rückschläge wurden daher vielfach als Kaufgelegenheiten genutzt.

Ein Umfeld, das fokussierte Strategien wie die des iShares Nasdaq 100 Top 30 ETF (ISIN: IE000Z7P04F4) begünstigt.

Rally mit klaren Gewinnern

Zu den stärksten Kurstreibern zählten zuletzt die nach Marktkapitalisierung größten Unternehmen wie Nvidia, Microsoft, Apple, Alphabet, Amazon und Meta Platforms. Halbleiterwerte profitierten von der ungebrochen hohen Nachfrage nach Rechenleistung für KI-Anwendungen, während die großen Plattformanbieter dank Skaleneffekten, Preissetzungsmacht und steigender Margen überzeugten. Die Dominanz dieser Konzerne erklärt auch, warum die Markterholung so stark konzentriert verlief.

Warum US-Technologie seit Jahren vorne liegt

Die herausragende Performance der US-Technologiewerte der vergangenen Jahre hat mehrere Gründe: massive Investitionen in Forschung und Entwicklung, globale Plattformmodelle, hohe Eintrittsbarrieren und zuletzt der Durchbruch von KI-Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Hinzu kommen günstige regulatorische Rahmenbedingungen und hohe Investitionsbereitschaft an den Kapitalmärkten in den USA, die Innovation beschleunigen.

Besonderheiten des Top‑30‑Ansatzes

Der erst im Januar 2025 in Irland aufgelegte iShares Nasdaq 100 Top 30 ETF bildet den Nasdaq-100 Top 30 TR USD Index physisch vollständig nach und bündelt gezielt die 30 größten Titel des Nasdaq 100 Universums.

Während die Top 10 im klassischen Nasdaq 100 rund 47 Prozent der Gewichtung ausmachen, kommen sie im Top-30-ETF auf über 60 Prozent. Im Ergebnis zeigt sich damit ein klarer Quality und Mega-Cap-Bias: weniger Titel, stattdessen eine noch stärkere Konzentration auf die Marktführer.

Höhere Performance, höheres Risiko

Die Gesamtkostenquote des thesaurierenden ETF beträgt 0,30 Prozent pro Jahr und das Fondsvermögen liegt noch bei bescheidenen 30 Millionen Euro. Der iShares Nasdaq 100 Top 30 ETF hat in der jüngsten Marktphase den klassischen Nasdaq 100 klar geschlagen – aufgrund der höheren Konzentration allerdings auch mit höherem Risiko.

Der Performancevorsprung erklärt sich fast vollständig durch die starke Gewichtung der Mega Caps. Die Kehrseite der Medaille ist jedoch, dass die höhere Konzentration auch zu einer höheren Volatilität führt. Die starke Abhängigkeit von wenigen Einzelwerten bringt dementsprechend größere Rückschlagrisiken bei Marktkorrekturen im Technologie-Sektor mit sich.

Fokus auf Mega Caps

Der iShares Nasdaq 100 Top 30 ETF bietet einen fokussierten Zugang zu den Gewinnern der US-Technologierally. Der ETF eignet sich für Anleger, die gezielt auf die führenden US-Technologieunternehmen setzen wollen und dabei bereit sind, höhere Konzentrationsrisiken einzugehen.

Als wachstumsorientierte Position kann der iShares-ETF ein Gesamtportfolio dynamisieren – insbesondere, wenn KI-Investitionen und digitale Geschäftsmodelle weiter skalieren. Wer an die anhaltende Innovationskraft und Ertragsstärke der führenden Mega Caps glaubt, findet hier eine leistungsstarke Ergänzung für ein chancenorientiertes Portfolio.