Aktualisiert am 29.04.2013 - 15:55 UhrLesedauer: 1 Minute

Islam-Invest: SAM und Gatehouse Bank setzen auf sharia-konformes Wasser

Quelle: farfalla / photocase.com
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„Die gemeinsame „Islamic Finance Water Strategy“ eröffnet langfristig orientierten Investoren Anlagemöglichkeiten in nachhaltige Unternehmen, die Technologien, Produkte und Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette von Wasser anbieten“, erklären die beiden Gesellschaften. Die Gatehouse Bank wird dabei mit Hilfe ihres „Sharia Advisory Boards“ sharia-konforme Unternehmen auswählen, während SAM die Verwaltung der Vermögenswerte übernehmen wird. Das islamische Finanzwesen lässt keine Investitionen in Unternehmen zu, die ihr Geld mit Glückspiel, Alkohol, Pornografie, Zigaretten, Waffen oder Schweinefleisch verdienen. Durch das im Koran verankerte Zinsverbot sind außerdem Investitionen in konventionelle Finanzunternehmen ausgeschlossen. Auch herkömmliche Finanzderivate, die gegen das islamische Glücksspielverbot verstoßen, dürfen bei der Anlagestrategie nicht eingesetzt werden. Auch sind Firmen, die hohe Schulden haben oder umgekehrt über große Bargeldreserven verfügen, tabu. So sind nur Unternehmen, deren Verbindlichkeiten nicht mehr als 33 Prozent und deren Cash-Positionen nicht mehr als 70 Prozent des Unternehmenswerts betragen, im Portfolio enthalten.
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