IVFP-Rating Das sind die besten Basisrenten

„Es wird immer deutlicher, dass bei der Bevölkerung ein immenser Beratungsbedarf für die Zeit nach der Erwerbsphase besteht. Es gilt, diese immer länger werdende Phase sinnvoll zu planen“, so IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis.  | © Lutz Sternstein

„Es wird immer deutlicher, dass bei der Bevölkerung ein immenser Beratungsbedarf für die Zeit nach der Erwerbsphase besteht. Es gilt, diese immer länger werdende Phase sinnvoll zu planen“, so IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis. Foto: Lutz Sternstein

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97 Tarife von 40 Anbietern untersuchten die Analysten des Instituts für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) bei ihrem diesjährigen Basisrenten-Rating. In fünf Kategorien von Basisrente klassisch bis zur Indexpolice haben sie das Rating unterteilt.

Das Gesamtergebnis besteht aus den vier Teilbereichen Unternehmensqualität (35 Prozent), Rendite (35 Prozent), Flexibilität (20 Prozent) und Transparenz/Service (10 Prozent).

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Das IVFP weist in dem Zusammenhang darauf hin, wie wichtig für Selbstständige eine Altersvorsorge ist. Dass eine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige gesetzlich verankert werden könnte, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, ist laut IVFP dringend nötig. „Es wird immer deutlicher, dass bei der Bevölkerung ein immenser Beratungsbedarf für die Zeit nach der Erwerbsphase besteht. Es gilt, diese immer länger werdende Phase sinnvoll zu planen“, so IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis.

Der Vorteil einer Basisrente für Versicherte, die vor dem Jahr 2040 in Rente gehen: Sie müssen nur einen Teil ihrer Basisrente mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuern. Im Jahr 2018 liegt die Quote bei 76 Prozent. Die Beiträge können in Höhe von 86 Prozent des Höchstbetrages von 23.712 Euro (47.424 Euro bei Verheirateten) als Sonderausgaben steuerlich abgesetzt werden. Diese steuerliche Wirksamkeit steigt durch die sogenannte Rürup-Treppe jedes Jahr an, bis im Jahr 2025 100 Prozent erreicht sind.