IVG: Von Asien zurück nach Europa

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IVG Funds setzt seine Europa-Reihe fort. Im August soll der Euro Select 16 starten, der in eine Luxemburger Immobilie investiert. „The Square“ liegt im Stadtteil Kirchberg. Zu 60 Prozent ist das Objekt bis 2017 an Clearstream, eine Tochter der Deutschen Börse vermietet, 30 Prozent der Fläche belegen in den nächsten fünf beziehungsweise sechs Jahren der Europäische Rechnungshof und der Europäische Gerichtshof. Das Fondsvolumen beträgt knapp 400 Millionen Euro, die Ausschüttungen sollen bei 5,25 Prozent pro Jahr liegen.

Ein Projekt in ähnlicher Größenordnung ist Grundlage für den Euro-Select 17, der im vierten Quartal starten soll. Investitionsobjekt ist ein Bürogebäude in Mailand. IVG hat das Gebäude unfertig erworben, bis Jahresende soll es beziehbar sein. Hauptmieter mit 46 Prozent wird die Zürich Versicherung sein. Rund 40 Prozent der Fläche sind noch nicht vermietet. „Die jährlichen Ausschüttungen sollen bei mindestens 5 Prozent liegen“, so Geschäftsführer Ferdinand von Sydow.

Für 2009 plant IVG Fonds mit Immobilien in Brüssel, Holland und München. „Sollten wir in London einen Turnaround des Marktes beobachten, würden wir sehr schnell reagieren und einen entsprechenden Fonds anbieten“, so von Sydow.

Zurzeit platziert die Bonner Gesellschaft den Balanced Portfolio Asia, ein Dachfonds der auf fünf Zielfonds setzt, die in den asiatischen Immobilienmarkt investieren. Schwerpunkt sind Opportunity-Objekte. Der IVG-Fonds investiert nicht direkt in die Zielfonds, sondern in ein Zertifikat, ein Umweg den viele geschlossene Dachfonds wählen, um die Besteuerung zu vereinfachen. Das Besondere hier: Emittent des Zertifikats ist keine Bank, sondern eine Luxemburger Verbriefungsgesellschaft. Die Anlegergelder sind hier ähnlich wie bei einem Fonds-Sondervermögen insolvenzgeschützt.