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John Clifton (Jack) Bogle: Der Vanguard-Gründer, der als „Vater der Indexinvestments” gilt und in den USA den Status einer Investment-Legende hatte, ist am Mittwoch in Bryn Mawr im US-Bundesstaat Pennsylvania gestorben. | © The Vanguard Group

Jack Bogle Vanguard-Gründer Jack Bogle gestorben

Vanguard-Gründer Jack Bogle ist gestern in Bryn Mawr im US-Bundesstaat Pennsylvania gestorben. Die Investment-Legende gründete 1975 den inzwischen international tätigen US-Vermögensverwalter, der ein Jahr später mit dem Vanguard 500 Index Fund den ersten Indexfonds für Privatanleger auflegte. 1977 startete Vanguard den damals noch ungewöhnlichen Direktvertrieb seiner Produkte an Endkunden, um den Investoren Provisionen an die Mittelsmänner einzusparen. Heute beträgt das weltweit verwaltete Vermögen mehr als 5 Billionen US-Dollar. Seit Mitte vorigen Jahres ist die US-Investmentgesellschaft auch mit einem Büro in Frankfurt vertreten.

Bogle startete seine Karriere 1951 nach seinem Abschluss an der Princeton University. Als 22-Jähriger ging er zum Investmentmanager Wellington in Philadelphia. Sein jahrelanges Wirken hatte nicht nur Einfluss auf die Investmentbranche, sondern verbesserte auch die Anlageergebnisse zahlreicher Sparer, kommentiert Tim Buckley. Der ehemalige Assistent des damaligen Vanguard-Chefs Bogle ist 2018 zum inzwischen vierten Vorstandsvorsitzenden in der Firmengeschichte ernannt worden. Zum Jahreswechsel wurde er auch Aufsichtsratsvorsitzender. In diesen Ämtern folgte er auf Bill McNabb, der seine Tätigkeit für das Unternehmen zum Jahresende beendet hat.

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