Japan-Aktien kaufen und raus aus dem Franken: 10 Marktmeinungen von Amundi

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Aktien

1. Europa und Japan vor den USA: Amundi fährt seine Positionen in US-Aktien auf ein ausgewogenes Niveau zurück. In Europa - hier könnte die Sommer-Rally lauf Amundi am stärksten ausfallen - wird gekauft. Japan wird vorsichtig übergewichtet.

2. Auf Sektorebene favorisiert Amundi weiterhin zyklische und defensive Titel.

Anleihen

3. Hochzinsanleihen erhalten gegenüber Investment-Grade-Bonds den Vorzug. Financials seien attraktiver als Anleihen von Industrieunternehmen.

Emerging Markets

4. Gegenüber Schwellenmarktaktien ist man bei Amundi neutral eingestellt. Hier hänge die Entwicklung davon ab, ob die Inflation tatsächlich eingedämmt werden könne.

5. Anleihen aus den Emerging Markets traut man jedoch einiges zu – sowohl Titeln in Dollar, als auch in lokalen Währungen.

Rohstoffe

6. An den Rohstoffmärkten sei Vorsicht geboten. Der Grund: Erste Anzeichen für eine Abkühlung des weltweiten Wirtschaftswachstums.

7. Gold sei fundamental betrachtet nicht attraktiv, könne jedoch weiter steigen.

Währungen

8. Vom Schweizer Franken hält sich Amundi fern – an weiter steigende Kurse glaubt man nicht.

9. Lieber Dollar als Euro: Amundi fühlt sich aktuell mit dem Greenback wohler und behält seine Übergewichtung gegenüber dem Euro bei. Damit möchte man sich vor einer Ausweitung der Eurokrise schützen.

Zinsen

10. Hoch mit den Geldmarktzinsen: Die Federal Funds Rate – der Zinssatz, zu dem sich die amerikanischen Finanzinstitute untereinander Geld leihen – ist in der ersten Juliwoche auf ein Rekordtief von 0,07 Prozent gefallen. Der Eonia (kurzfristige unbesicherte Euro-Geldmarktkredite) hat sich bereits etwas von seinem Tief entfernt. Amundi erwartet steigende Geldmarktzinsen in der zweiten Jahreshälfte 2011.

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