Jeder dritte Anleger kennt Lebenszyklusfonds

//
Rund 32 Prozent der deutschen Wertpapierbesitzer kennen Lebenszyklusfonds. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der Börse Hamburg. Danach ist diese Produktgruppe weitaus weniger bekannt als Aktien-, Renten-, Geldmarkt oder offene Immobilienfonds, die 97 Prozent der Befragten ein Begriff sind.

Derzeit sorgen der Umfrage zufolge nur 12 Prozent der Wertpapierbesitzer mit Lebenszyklusfonds fürs Alter vor. Bei anderen Fondsprodukten liegt die Anlegerquote mit 79 Prozent deutlich höher. Nachdem TNS Infratest die Befragten über das Prinzip der Lebenszyklusfonds aufgeklärt hatte, hielten 66 Prozent die Produkte für eine sinnvolle Vorsorgemöglichkeit. Rund ein Drittel konnte sich daraufhin vorstellen, in Lebenszyklusfonds zu investieren.

ebenszyklusfonds haben eine feste Laufzeit und können in verschiedene Anlageklassen investieren. Zum Laufzeitende senken sie den Aktienanteil zugunsten risikoärmerer Anlageklassen wie Renten oder Geldmarktpapiere. Dadurch sollen Anleger investiert bleiben können, auch wenn ihre Risikobereitschaft im Alter nachlässt.

Für die Umfrage hat TNS Infratest 250 deutsche Wertpapierbesitzer im Alter von mindestens 18 Jahren befragt.

Mehr zum Thema
nach oben