Düstere Zukunftsaussichten Foto: Foto von Andrea Piacquadio von Pexels

Corona-Krise

Jeder dritte Firmengründer gibt seine Pläne auf

Deutschland droht nach der Corona-Krise ein nachhaltiger Aderlass an selbständigen Unternehmern und Freiberuflern. Diese Langzeitfolge der Pandemie ergibt sich aus der repräsentativen Befragung von mehr als 3.600 Berufstätigen in Deutschland, die der Versicherer HDI zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut Yougov durchgeführt hat.

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Demnach wollen 38 Prozent der Angestellten, die vor der Corona-Zeit Pläne für eine berufliche Selbständigkeit hatten, diese jetzt nicht mehr weiterverfolgen. Unter allen Angestellten in Deutschland sind zudem 47 Prozent überzeugt, dass es nach der Corona-Zeit hierzulande weniger Selbständige als zuvor geben wird.

Wachsende Risiken für Selbständige

Fast jeder sechste Selbständige gibt an, dass er bei passender Gelegenheit „jetzt lieber in ein Angestelltenverhältnis wechseln möchte, wenn ich die Gelegenheit hätte“. Jeder siebte Selbständige sagt, dass „ich meinen Kindern durch die Erfahrungen der Corona-Zeit nicht mehr zur beruflichen Selbständigkeit raten könnte“.

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71 Prozent der Selbständigen geben in der Umfrage an, „dass durch die Corona-Zeit die finanziellen Risiken für Selbständige in Deutschland größer geworden sind“. 21 Prozent der Selbständigen haben seither persönlich auch bereits finanzielle Existenzängste. 64 Prozent der Selbständigen meinen, „dass es durch die Corona-Zeit zu einer Pleitewelle in Deutschland kommen wird“.

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