Jeder zehnte Fidelity-Job in Gefahr

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Der Stellenabbau bei Fidelity International geht weiter. Das berichtet der britische Branchendienst Citywire. Demnach sind insgesamt 200 der weltweit mehr als 5.000 Mitarbeiter der Fondsgesellschaft betroffen. Bei der deutschen Fidelity-Tochter könnten knapp 10 Prozent der insgesamt 210 Stellen gestrichen werden, heißt es von Seiten des Unternehmens. Der Grund dafür sei die aktuelle Krise an den internationalen Finanzmärkten, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com.

Durch Kursverluste sinkt das Volumen eines Investmentfonds und damit auch die absolute Höhe der vom Fondsvermögen einbehaltenen Verwaltungsgebühren, die an die Fondsgesellschaft gehen. Das macht Sparmaßnahmen auf der Kostenseite erforderlich, um Verluste durch die geringeren Gebühreneinnahmen zu vermeiden. Bereits im April wurde die Kündigung von 170 Fidelity-Beschäftigten öffentlich. Entlassungen am Standort Deutschland wurden damals von einem Unternehmenssprecher gegenüber DAS INVESTMENT.com nicht ausgeschlossen.

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