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Jim Rogers‘ Anlage-Ideen: Russland und Nordkorea

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Jim Rogers, Rohstoff-Guru und seit April Direktoriumsmitglied des kanadischen Unternehmens Spanish Mountain Gold, will kein neues Gold mehr kaufen. Es sei derzeit zu teuer bewertet, erklärt er in einem Interview mit dem Online-Portal „Index Universe“.

Derzeit sei Silber billiger bewertet als Gold, da es zwischen 30 und 40 Prozent unter seinem historischen Allzeithoch notiere, so Rogers weiter. Der Goldpreis hingegen bewege sich nur noch rund 15 Prozent unter seinem Höchstwert.

Langfristig betrachtet werde der Goldpreis zwar noch viel höher gehen, da die Zentralbanken sehr viel Geld drucken, ist Rogers überzeugt. Er wartet jedoch auf vorübergehende Einbrüche, um seine Goldvorräte zu vergrößern.

„Wenn Amerika Iran bombardiert, kaufe ich Gold“


Einen weiteren Grund für den Goldkauf sieht Rogers in einem möglichen Krieg. „Wenn Amerika Iran bombardiert, werden ich in Gold gehen“, sagt er.

Das Edelmetall, das er bereits besitzt, würde Rogers indes unter keinen Umständen verkaufen.

Neben Agrarrohstoffen, für deren Kauf er bereits seit längerem wirbt, schwärmt Rogers mittlerweile auch für Russland als Anlageregion. Nachdem er dem Land 46 Jahre lang skeptisch gegenüber stand traut der Rohstoff-Guru nun dem derzeitigen Präsidenten Vladimir Putin zu, die Interessen der Investoren zu schützen. „Die Regierung in Russland hat begriffen, dass sie nach den gleichen Regeln wie alle anderen spielen muss, um den Wohlstand zu steigern“. Er suche derzeit nach interessanten Investmentideen in diesem Land.

Ein anderes Land, in dem Rogers gerne investieren würde, ist Nordkorea. Doch die einzigen Anlagemöglichkeiten, die das von der Außenwelt abgeschottete kommunistische Land bietet, seien „Briefmarken oder Gold- und Silbermützen“. 

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