Jim Rogers über Gold „Die Zeit zum Zuschlagen wird kommen“
Bei Edelmetallen rät Rogers zur Geduld: „Ich habe in der jüngeren Vergangenheit zwar kein Gold oder Silber verkauft, aber ich kaufe auch nicht zu“, berichtet er. „Aber die Zeit zum Zuschlagen wird kommen.“ Wenn es soweit ist, hoffe er, schlau genug zu sein, um auch zuzugreifen.
Die Korrektur bei Gold bezeichnet Rogers als „normal“ – vor allem, nach einer zwölfjährigen Kursrally. „Gold hat seit seinem Preishoch noch nicht mal die Hälfte seines Werts verloren“, erklärt er. „Und selbst das wäre nichts Besonderes.“ Immerhin würden andere Asset-Klassen alle paar Jahre um 50 Prozent korrigieren. „Sollte Gold tatsächlich so stark fallen und unter 1000 US-Dollar je Unze rutschen - das heißt aber nicht, dass ich das prophezeie -, werde ich hoffentlich smart genug sein, zuzukaufen“, schiebt Rogers hinterher.
Dass der Goldpreis beim momentanen Umfeld nicht steigt, beunruhigt den Rohstoff-Guru nicht. „Es ist nicht immer so, dass der Goldpreis profitiert, wenn viel Geld gedruckt wird“, sagt er. „Das haben wir etwa 1980 erlebt. Damit es weiter nach oben geht, muss erst die starke Korrektur abgeschlossen sein.“
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