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in Gold & EdelmetalleLesedauer: 4 Minuten

Goldfonds-Manager Joachim Berlenbach „Ich glaube weniger an den Safe-Haven-Aspekt von Gold“

DAS INVESTMENT: Der Goldpreis hat seit Ende September stark korrigiert. Aus taktischer Sicht: Eine gute Gelegenheit Position aufzubauen, oder sollten Investoren aus Ihrer Sicht besser noch abwarten? 

Berlenbach: Die Korrektur im Goldpreis, die wir zurzeit beobachten, ist vor allem auf die zunehmende Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-amerikanische Federal Reserve zum Jahresende zurückzuführen. Zusätzliche Volatilität ist kurzfristig durch die hohen spekulativen Long-Positionen am New York Commodities Exchange (COMEX) zu erwarten.

Es gibt aber auch viele Gründe, die mittelfristig – vielleicht schon im ersten Quartal 2017 –  auf einen steigenden Goldpreis hinweisen: eine zunehmende Nachfrage aus Indien und China, eine sinkende Minenproduktion über die nächsten Jahre, ein weiterhin anhaltendes Niedrig- beziehungsweise Negativzinsumfeld, das Renditen weiter sinken lässt und Gold als Anlageklasse interessant macht, und die Schwierigkeit bei dem aktuell niedrigen Goldpreis die abgebauten Lagerstätten zu ersetzen.

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