Joachim Ragnitz vom Ifo Institut

Ostdeutschland im globalen Wettbewerb: Zuwanderung tut not

Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung Dresden des Ifo Instituts. | © Ifo Institut

Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung Dresden des Ifo Instituts. Foto: Ifo Institut

Ostdeutschland steht vor einem gewaltigen Mangel an Arbeitskräften, was sich auch auf die wirtschaftliche Entwicklung negativ auswirken wird. Notwendig ist es daher, in weit stärkerem Umfang als in der Vergangenheit qualifizierte Zuwanderer aus dem Ausland zu gewinnen.

Der Abstand zwischen West- und Ostdeutschland in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beträgt derzeit etwas mehr als 30 Jahre – der Osten liegt also auf dem Niveau Westdeutschlands Mitte der 1980er Jahre. Unmittelbar nach der Vereinigung erreichte die Wirtschaftskraft im Osten demgegenüber erst das Niveau, das Westdeutschland zu Beginn der 1960er Jahre aufwies. Dies zeigt, dass die wirtschaftliche Entwicklung im Osten zwar erfolgreich war. Da sich aber das Ziel des Angleichungsprozesses, nämlich das westdeutsche Niveau, in dieser Zeit weiter entfernt hat, bleibt der Abstand...

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