Stephan Müller, Julius Bär

Stephan Müller, Julius Bär

Julius Bär Physical Gold Fonds: Schweizer Goldklumpen

Das Fondsportfolio besteht aus den in der Hochfinanz üblichen Barren mit einem Gewicht von knapp 12,5 Kilogramm. Verleihgeschäfte oder Derivate sind tabu. Hier zählt nur die Substanz. Und die lagert in einem Hochsicherheitstresor in der Schweiz. Der Preis für einen Fondsanteil bildet den Börsenkurs für eine Unze Gold ab (31,1 Gramm) – abzüglich einer jährlichen Gebühr von 0,4 Prozent. Wer die Euro- oder Schweizer-Franken-Klasse kauft, bekommt den Dollarpreis ohne Wechselkursschwankungen in die gewünschte Währung umgerechnet. In der DAB-Bank-Hitliste findet sich die Euro-gesicherte Tranche mit Wahlrecht. Das heißt, geben Anleger Fondsanteile zurück, können sie zwischen dem Gegenwert in Geld oder ausgelieferten Goldbarren wählen. Für letzteres ist jedoch mindestens eine Liefermenge von einem ganzen Barren nötig, und der kostet an der Börse zurzeit mehr als 270.000 Euro. Auflage: 24. Oktober 2008
Anlageklasse: Goldfonds
Gesellschaft: Julius Bär
Performance 2008 (seit Anfang 2009): n.v. (9,1 Prozent)
Rolle in der Asset Allocation: Goldposition So sehen Berater den Julius Baer Physical Gold Fund Tom Friess, Geschäftsleitung, VZ Vermögenszentrum „Mit dem Einsatz dieses Fonds wird die Diversifikation des Portfolios erhöht. Das Pricing von Gold verhält sich anders als das von Aktien, erst recht in Krisenzeiten. Der Fonds ist mit physischem Gold hinterlegt: Erster Vorteil. Er schützt mit dem Fondsmantel vor einem etwaigen Emittentenrisiko. Zweiter Vorteil: Er kann als Euro-Tranche gekauft werden. Dritter Vorteil: Es findet ein reger Handel über die Börse statt. Wer also auf physisches Gold setzen, dies aber ohne Lagerproblematik tun will, kommt an dieser Anlage fast nicht vorbei.“