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Vertriebswege-Studie Junge Kunden gehen gerne zum Vermittler

Junge Familie bei einem Beratungsgespräch
Junge Familie bei einem Beratungsgespräch: Unter 30-Jährige gehen zwar selbst gern zum Vermittler in sein Büro oder seine Agentur, empfangen diesen aber nur ungern bei sich zu Hause. | Foto: Pexels

Digitalisierung hin oder her – die meisten Kunden schließen ihre Versicherung gerne beim Vermittler ab. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Sirius Campus Marktuntersuchung „Kundenmonitor e-Assekuranz 2021 – Der Vertriebswege-Monitor“. Im Rahmen der Studie führen die Forscher jedes Jahr rund 10.000 Online-Interviews unter privaten Versicherungsnehmern durch.

Den meisten Versicherungskunden (80 Prozent) sagt der Abschluss einer Versicherung im Büro oder der Agentur des Vermittlers zu. Mit 66 Prozent landet der Abschluss zu Hause mit einem Vermittler auf Rang zwei der Beliebtheitsskala.

Doch auch Online-Abschlüsse werden beliebter. Sprachen sich 2011 noch 30 Prozent für diese Abschlussart aus, sind es nunmehr 40 Prozent. Dabei bevorzugen die Versicherungsnehmer den Abschluss über die Internetseiten von Versicherern (38 Prozent) etwas mehr als den Abschluss über Vergleichsportale (33 Prozent).

Vertriebswege

Während sich die Akzeptanz für einen Abschluss bei einem unabhängigen Versicherungsmakler durchweg bei 51 Prozent hält, verlieren Banken notgedrungen durch Filialschließungen (von 49 Prozent 2011 auf nunmehr 40 Prozent). Konstant liegt die Abschlussbereitschaft über das Telefon seit Anfang der Messungen im Jahr 2005 bei 20 Prozent.

Junge Kunden wollen keine Hausbesuche

Auch jungen Kunden ist der persönliche Kontakt zum Vermittler wichtig, so ein weiteres Studienergebnis. Drei Viertel der Versicherungskunden bis 30 Jahre (77 Prozent) sagt der Versicherungsabschluss bei einem Vermittler im Büro zu. Jedoch sind die Jüngeren am wenigsten von allen Altersgruppen von einem Besuch durch einen Versicherungsvermittler zu Hause begeistert.

Auch Online-Abschlüssen stehen jüngere Kunden aufgeschlossen gegenüber. Von den bis 30-Jährigen sagt 61 Prozent, von den 31- bis 40-Jährigen 56 Prozent ein Online-Abschluss jetzt oder zukünftig zu.

Online-Abschlüsse vor allem bei Kfz-, privater Haftpflicht- oder Hausratversicherung

Insgesamt wurden 2020 und 2021 ein Viertel aller Versicherungsabschlüsse (26 Prozent) online getätigt. Vor allem bei aus Kundensicht einfachen Versicherungen wie Kfz-, private Haftpflicht- oder Hausratversicherungen nimmt der Online-Abschluss stetig zu. So erfolgt bereits rund ein Drittel aller Neuabschlüsse in der Kfz-Versicherung (35 Prozent) über Internetseiten oder Vergleichsrechner. 2011 ergab die Erhebung noch einen Wert von 17 Prozent.

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