„Junior Brands“ bei Schwellenländerkonsumenten gefragt

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Eine kaufkräftige Jugend identifiziert sich heute mit der Marke, ganz gleich ob es dabei um Kleidung, Essen oder die mobile Kommunikation geht. Was Jugendliche und Junggebliebene in den Industriestaaten begehren, kommt zumeist auch in Asien und in Südamerika an. Der Getränkekonzern Pepsi und der Restaurantkettenbetreiber YUM! Brands haben mit Marken wie KFC, Pizza Hut und Taco Bell den „American Way of Life“ erfolgreich in diese Länder exportiert. Der Modekonzern Inditex beweist, dass auch europäische Konzerne ihre vom westlichen Lebensstil inspirierten Marken in anderen Regionen der Erde etablieren können.

Stabile Entwicklung bei „Junior Brands“


Investoren haben die Vorzüge der entsprechenden Aktien entdeckt – versprechen Markenunternehmen mit jugendlichem Image doch ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum. Die enge emotionale Bindung der Kunden an „ihre“ Marke ermöglicht es den Unternehmen, hohe Margen durchzusetzten. Modeartikel, elektronische Geräte oder der Besuch in der Gastronomie sind zudem erschwinglicher als ein Auto oder eine Einbauküche. Erfahrungswerte zeigen, dass der Absatz sich auch in wirtschaftlichen Abschwungphasen deutlich stabiler entwickelt als das Geschäft mit zyklischen Konsumgütern.

Es gibt aber ein noch viel wichtigeres Argument für Unternehmen, die Produkte und Dienstleistung für die junge Generation anbieten: Ihre Zielgruppe wächst mit weit überdurchschnittlichen prozentualen Raten. Zurückzuführen ist dies auf den wirtschaftlichen Aufstieg der Schwellenländer. Hier ist eine kaufkräftige junge Mittelschicht herangewachsen. Bestes Beispiel dafür ist China. Dort verfügen die heute 19- bis 29-jährigen über höhere Einkommen als die ältere Generation. Die aufstrebenden Schichten in den großen chinesischen Städten zeichnen sich zudem durch ein ausgeprägtes Markenbewusstsein aus.

In Schwellenländern wachsen junge Konsumenten heran

Im Zuge des starken Wirtschaftswachstums im Reich der Mitte entwickeln sich auch die Einkommen dynamisch. Seit 2006 verdreifachte sich der Durchschnittslohn. Alleine für 2012 werden die Einkommenszuwächse auf neun Prozent geschätzt. Hinzu kommt, dass die Regierung in Peking den Binnenkonsum fördert, um die Abhängigkeit vom Export zu begrenzen und den starken Überschuss in der Handelsbilanz abzubauen. Aufgrund der rigiden Bevölkerungspolitik wächst die Zahl der jungen Chinesen momentan zwar nicht mehr so schnell wie noch vor Jahren. Doch zum einen legt kaum jemand seine einmal liebgewonnen Konsumgewohnheiten wieder ab, wenn er älter wird. Zum anderen stehen die Nachzügler schon bereit. Bevölkerungsexperten schätzen, dass Indien bereits in wenigen Jahren 1,4 Milliarden Menschen beheimaten wird. Das südasiatische Land wird zu diesem Zeitpunkt China als bevölkerungsreichste Nation der Erde abgelöst haben.

Jan Ehrhardt und Moritz Rehmann beweisen Gespür für aussichtsreiche Trends und Produkte – sie haben das sprichwörtliche „Ohr am Puls der Zeit“. Das Fondsmanagerteam des Gamax Funds Junior (WKN 986703) erschließt Anlegern und Investoren das Anlageuniversum der „Junior Brands“. Dem Studium von Markt, Zielgruppe und einschlägiger Fachpresse folgt dann im zweiten Schritt die klassische Analyse der ausgewählten Unternehmen auf Faktoren wie die Qualität von Bilanz und Management folgen. Erst beides zusammen ergibt im Ergebnis eine Liste von Portfoliokandidaten, mit denen Anleger und Investoren an der globalen Konsumfreudigkeit einer jungen Generation teilhaben können.

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