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Kanam nimmt alle Anlegergelder in Schutzgewahrsam

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Nach dem US-Grundinvest (WKN: 679181) wird jetzt auch beim zweiten offenen Immobilienfonds der Kanam am deutschen Markt die Rücknahme von Anteilen ausgesetzt. Auch beim knapp 4,2 Milliarden schweren Grundinvest (WKN: 679180) sitzen Anleger zunächst für ein Vierteljahr auf dem Trockenen. Die Begründung von Fondsmanager Hans-Joachim Kleinert dafür gleicht dem gestrigen Statement zum Rücknahmestopp des US-Produkts.

Anders als beim 445 Millionen Euro großen US-Produkt waren diesmal aber nicht Währungsgewinne der Grund für Gewinnmitnahmen, die den Fondsmanager an den Rand der Zahlungsfähigkeit drängte. Stattdessen sank die Cashquote des Portfolios nach Unternehmensangaben schlagartig, weil infolge der Finanzkrise außergewöhnlich viele Anleger ihre Anteile zurückgaben.

Einzahlungen in den Fonds sind aber nach wie vor jederzeit möglich. Erst im Juli öffnete Kanam den Grundinvest wieder für neue Anlegergelder. Seit August vorigen Jahres galt ein Aufnahmestopp, um die Cashquote des Portfolios nicht durch immer neue Zuflüsse zu groß werden zu lassen. Damit sollten bestehende Anleger vor einer verwässerten Rendite geschützt werden. Denn Kleinert konnte das Geld nicht so schnell in aussichtsreiche Immobilienprojekte anlegen.

Im laufenden Jahr erzielte der Kanam-Fondsmanager mit dem Grundinvest eine Wertsteigerung von 4,3 Prozent. Sein Portfolio besteht ausschließlich aus Gewerbeimmobilien. Knapp die Hälfte des Fonds ist in französische Objekte investiert. Großbritannien kommt auf knapp ein Viertel des Portfolios, die USA auf 12 Prozent.

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