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Leere Büros muss auch in Zukunft niemand fürchten. Die Arbeitsprofile in einigen Jobs könnten sich jedoch deutlich verändern. | © Annie Spratt / Unsplash.com

Arbeitsmarkt Kann die Digitalisierung auch Jobs schaffen?

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Die Digitalisierung wird Jobs kosten. Das gilt vor allem für Bereiche mit hohem Automatisierungspotenzial, für die geringe Qualifikationen ausreichen. Damit stellt sich automatisch eine Frage: Ist die Digitalisierung nur ein Jobvernichter? Kritiker argumentieren in diese Richtung. In der Praxis ist die Digitalisierung ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite droht in verschiedenen Branchen ein empfindlicher Jobabbau. Auf der anderen Seite werden Wirtschaftssektoren davon stark profitieren können. Und in Zukunft entstehen mit der Digitalisierung neue Berufe, an die bis heute niemand gedacht hat.

Wovon hängt ein Arbeitsplatz generell ab?

Wie entsteht ein neuer Arbeitsplatz? Im Rahmen der Digitalisierungsdebatte wird immer wieder darüber gesprochen, dass bestehende Branchen und Jobs vor dem Aus stehen. Dabei spiegelt die ZEW-Studie neue Jobmöglichkeiten wider. Auf den Blick geht es bei der Entstehung neuer Arbeitsplätze nur um die Balance aus Kosten und Nutzen. Sprich: Ein Job wird immer dann geschaffen, wenn er weniger Ausgaben für das Unternehmen verursacht als er Einnahmen erzielt.

Diese Rechnung geht in Industriebetrieben am Band oder im Handwerk für den Facharbeiter auf. Wie sieht es aber mit Buchhaltung und Controlling aus? In der Verwaltung sitzen Beschäftigte, die mit dem eigentlichen Betriebszweck kaum etwas zu tun haben.

Klar:

  • Marketing
  • CRM (Customer-Relationship-Management)
  • Neukundenakquise

braucht jedes Unternehmen, um zu wachsen. Aber Buchhaltung oder Personalverwaltung kosten nur Geld, bringen am Ende aber keinen müden Euro.

Die Digitalisierung am Arbeitsplatz kann auch zu neuen Jobs führen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine entsprechende Weiterbildung der Mitarbeiter Foto: Carl Heyerdahl / Unsplash.com 

Eine solche Betrachtung ist wenig weitsichtig. Es gibt schließlich Gesetze und Regeln, wie das HGB (Handelsgesetzbuch) oder BGB (Bürgerliches Gesetzbuch), deren Inhalt einzuhalten ist. Personalverwaltung und Buchhaltung setzen diese Regeln in der Praxis um. Andernfalls müsste der Unternehmer jede dieser Aufgaben noch mit stemmen – statt sich ums Kerngeschäft zu kümmern.

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