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Arbeitsmarkt Kann die Digitalisierung auch Jobs schaffen?

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Wann fallen Arbeitsplätze weg?

Buchführung, Controlling und Personalwesen sind gleichzeitig auch Bereiche, in denen die Folgen der Digitalisierung auf Arbeitsplätze sehr anschaulich zu erklären sind. Aufgaben wie das Kontieren/Saldieren muss schon lange nicht mehr von Hand erledigt werden. Softwarelösungen nehmen sehr viel Arbeit ab. Damit kann ein Buchhalter deutlich mehr Aufgaben erledigen.

Bedeutet: Unternehmen können in der Verwaltung Stellen streichen. Auf der anderen Seite entstehen neue Jobs. Digitalisierung bedeutet, sich mit Hard- und Software stärker auseinandersetzen zu müssen. IT-Abteilungen gewinnen so an Bedeutung.

Gibt es neue Arbeitsfelder für abgehängte Arbeitnehmer?

Digitalisierung kostet Jobs! Diese Überschrift taucht in Medien überall auf. Was passiert aber mit Menschen, deren Arbeitsverhältnisse Computern und Maschinen zum Opfer fallen? Der Transformation am Arbeitsmarkt muss letztlich eine Änderung gesellschaftlicher Paradigmen folgen. Bedeutet: Für abgehängte Arbeitnehmer sind neue Beschäftigungslösungen zu finden.

Welche Jobs sind besonders gefährdet? Analysen haben sich mit dieser Frage beschäftigt. Besonders Tätigkeiten mit einem hohen Anteil von Routineaufgaben bedeuten einen starken Automatisierungsgrad. Hier ist in den kommenden Jahren die zunehmende Ablösung des Menschen durch Maschinen denkbar. Klassische Tätigkeiten sind:

  • Fließbandarbeit
  • Lager-/Logistik.

Hier ist schon heute ein hoher Automatisierungsgrad anzutreffen. Aber auch in anderen Branchen ist in Zukunft damit zu rechnen, dass zunehmend mehr Aufgaben nicht mehr vom Menschen übernommen werden.

Experten gehen heute von zunehmenden Problemen für Geringqualifizierte aus. Diese Personengruppe arbeitet heute in genau jenen Branchen, für die von einer hohen Automatisierung auszugehen ist. In anderen Bereichen, die eine hohe soziale Kompetenz erfordern bzw. in denen kreatives Arbeiten notwendig ist, wird die Automatisierung und Digitalisierung auch in nächster Zeit nicht dieses Ausmaß erreichen.

Auf der anderen Seite werden durch Digitalisierung Jobs geschaffen. Dabei geht es um Aspekte wie:

  • Datenauswertung
  • Prozessmanagement
  • Maschinensteuerung usw.

Neue Berufe werden sich also auf die Datenaggregierung, Auswertung, Modellierung und den Maschinenbau konzentrieren. Jobs, in denen eine breite Knowledge-Base zu den Grundvoraussetzungen gehört. Das Online-Magazin absatzwirtschaft.de sieht in diesem Zusammenhang nicht nur Potenziale für Absolventen in Digital- und Technikberufen. Neue Anforderungen werden auch den Bereich Recruiting verändern. Und es wird in Zukunft nicht ausschließlich auf erlerntes Fachwissen, sondern Erfahrungen als Expertise ankommen.

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