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Volatilitätsfonds mit Absicherung „Angst vor Kurseinbrüchen ist gut für unsere Strategie“

Daniel Lucke

Herr Lucke, mit dem OptoFlex verfolgen Sie eine Volatilitätsstrategie. Wie funktioniert diese?

Daniel Lucke: Wir vereinnahmen Volatilitätsrisikoprämien, diese verhalten sich ähnlich wie Versicherungsprämien. Konkret verkaufen wir Put-Optionen auf den amerikanischen Aktienindex S&P 500, was nichts anderes ist als eine Versicherung gegen das Risiko eines fallenden US-Aktienmarkts, und die Investoren bekommen dafür eine Prämie. Wir versichern also das Aktienmarktrisiko. Ein Teil der Prämie fließt direkt in den Ertrag.  

Und wenn der Versicherungsfall eintritt?

Lucke: Wenn der Aktienmarkt fällt und ein Schadensereignis eintritt, begleichen wir den Schaden. Damit wir das nicht in unbegrenzter Höhe tun müssen, haben wir Absicherungsmechanismen eingebaut, die unsere Investoren davor schützen, sehr große Verluste tragen zu müssen. Sie funktionieren praktisch wie Rückversicherungen, die dann auszahlen, wenn der Schaden sehr groß wird. Dazu nutzen wir Long-Puts auf den S&P 500 sowie Calls auf den Volatilitätsindex VIX. Im Idealfall können die Investoren durch die Absicherungen sogar Geld verdienen, wie 2020, als wir durch den Schaden weniger verloren als wir auf der Absicherungsseite gewonnen haben.

Wovon hängt die Höhe der Optionsprämie ab?

Lucke: Sie hängt vor allem von der eingepreisten Volatilität, also der erwarteten Schwankung des Aktienmarkts, ab. Gerade wenn Märkte stark fallen, steigt die Angst und damit auch die Prämie. Realisierte Volatilität, also tatsächliche starke Schwankungen, sind für unsere Strategie schlecht. Aber eine große Angst vor Kurseinbrüchen, also eine hohe implizite Volatilität, ist gut.

Der Fonds wird im Dezember zehn Jahre alt. Was hat sich in der Zeit getan?

Lucke: Wir haben verschiedene Marktphasen erlebt. Bis 2018 gab es eher niedrige Prämien, diese durften wir aber fast immer vereinnahmen, da wenige Schadensfälle eintraten. Der Fonds hatte ein relativ geglättetes Profil: Einen niedrigen Erwartungswert bei sehr hoher Sharpe Ratio. Anfang 2018 gab es zum ersten Mal wieder höhere Volatilitätslevel. Damals mussten einige Vola-Fonds aufgeben, da sie die starken Schwankungen nicht schultern konnten. Es folgte eine Phase mit mittlerer erwarteter Schwankung. Im Frühjahr 2020 stieg mit Corona die Volatilität stark an. Im weiteren Jahresverlauf und 2021 blieben die Angst und die erwartete Volatilität hoch, die tatsächlichen Schwankungen fielen aber eher verhalten aus. Das war gut für unseren Fonds: Hohe Prämien, aber wenige Schadensfälle.

Und wie sieht es dieses Jahr aus? Der Fonds ist seit Jahresbeginn im Minus, wie lässt sich das erklären?

Lucke: Wir sind in einem Hochvolatilitätsumfeld. Die Aktienmärkte bewegen sich wellenförmig nach unten. Es gibt immer wieder Schadensfälle, von denen sich der Fonds nur schrittweise erholen kann, obwohl die Prämien aufgrund der Unsicherheit hoch sind. Wir sind aber dennoch einigermaßen zufrieden. Für dieses Marktumfeld haben wir eine relativ stabile Performance.

Was muss passieren, damit es wieder besser wird?

Lucke: Der Aktienmarkt müsste gar nicht unbedingt steigen, sondern sich nur ein wenig stetiger entwickeln. Es ist gut, wenn die Angst vor Schwankungen bestehen bleibt und wir hohe Prämien vereinnahmen können. Hinzu kommt der gestiegene Zins: Unser Basisportfolio besteht aus kurzfristigen Anleihen, da wir kein Durationsrisiko wollen. Jetzt ist es nicht mehr mit Negativzins belastet, sondern wirft wieder etwas Rendite ab. Im jetzigen Umfeld mit hohen Prämien und Zins ist der Erwartungswert der Strategie tendenziell gestiegen. Mittelfristig ist mit 5 bis 7 Prozent Rendite pro Jahr zu rechnen. Und das ohne Währungsrisiko. Zwar ist ein US-Aktienindex Basis für die Optionen, Währungsrisiken bestehen für Euro-Anleger jedoch nicht.

Was spricht für FERI als Fondsanbieter?

Lucke: Wir haben tiefe und breite Einblicke in alle Asset-Klassen und Strategien. Daher können wir sehr gut einschätzen, welche Risiken am Kapitalmarkt bezahlt werden und welche Strategien eher theoretische Ansätze sind. Häufig sind dies Investmentlösungen, die in dieser Form sonst nirgendwo am Markt verfügbar sind. Das war auch der Ausgangspunkt für die Auflegung des OptoFlex im Jahr 2012. Ich bin seitdem dabei, meine Co-Manager Florian Astheimer und Erik Wille sind seit 2016 und 2019 an Bord. Albina Unger unterstützt uns als Analystin. Wir gehen nicht emotional an die Sache heran, sondern wählen die Optionen für die Prämien und den Absicherungsmechanismus systematisch und regelgebunden aus. Wir diversifizieren über Laufzeiten, Ausübungspreise und Handelszeiten. Entscheidend für das Überleben eines Volatilitätsfonds in schwierigen Zeiten ist zudem das richtige Setup. Das Trading muss kosteneffizient und effektiv sein: Wie handelt man, mit wem handelt man? Unser Risikomanagement stellt zudem sicher, dass alle Kriterien, auch regulatorische, eingehalten und keine Risikolimits gerissen werden.

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Dies ist eine Marketingmitteilung der FERI Trust GmbH („FERI“). Sie dient allein Ihrer unverbindlichen Information und stellt kein Angebot zu Kauf, Verkauf oder Zeichnung eines Anlagetitels oder zur Verwaltung von Vermögenswerten dar. Alle hierin enthaltenen Aussagen und Informationen basieren auf Quellen, die für zuverlässig erachtet wurden. Dennoch wird keine Gewähr für deren Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen. Entsprechendes gilt für Meinungen, Empfehlungen, Analysen, Konzepte und Prognosen, die lediglich unverbindliche, subjektive Werturteile unseres Hauses darstellen. Aussagen zu Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten, Indizes oder Wertpapierdienstleistungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen.

Diese Information genügt nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Für jedes Investment und dessen Verwaltung sind ausschließlich die jeweiligen Zeichnungsdokumente, Verkaufsprospekte und/oder Vertragsunterlagen, ergänzt durch den jeweils letzten geprüften Jahres- und Halbjahresbericht sowie die wesentlichen Anlegerinformationen, maßgeblich. Diese enthalten auch Angaben zum Risikoprofil und zu den Risikohinweisen. Interessenten können diese Unterlagen in elektronischer oder gedruckter Form kostenlos in deutscher Sprache bei der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft oder Verwahrstelle erhalten. Die vorliegende Information bezieht sich ausschließlich auf den Zeitpunkt der Erstellung. Es wird nicht fortlaufend aktualisiert. FERI behält sich vor, Meinungen und Empfehlungen auch ohne erneute Mitteilung zu ändern.

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