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Airbus-Werk in Bouguenais: Der Flugzeughersteller gehört zu den Top-Positionen im IP White. | © Getty Images Foto: Getty Images

Kasse und Qualitätsaktien

So managt Lars Rosenfeld den IP White

Seit Juli 2018 gehört der IP White zu den 100 Fondsklassikern von DAS INVESTMENT – eine Auszeichnung, die sich der europäische Mischfonds der Freien Internationalen Sparkasse in Luxemburg durch seine bis dahin ebenso stressarme wie hervorragende Wertentwicklung und die zunehmende Beliebtheit bei Deutschlands führenden Maklerpools verdient hatte. Im rund 750 Angebote umfassenden Fondsvergleich ist er deshalb unabhängig von seinem Abschneiden jedes Mal vertreten.

Was Anleger dort seither Monat für Monat verfolgen können, dürfte aber eher lange Gesichter als Begeisterung hervorrufen. Schaffte Fondsmanager Lars Rosenfeld zwischen der Auflegung im Dezember 2014 und Ende Juni 2018 noch ein fast wie an der Schnur gezogenes Plus von 26 Prozent, so bewegt sich der Anteilspreis seither kaum noch vom Fleck. Zum Stichtag 20. September 2019 steht unter dem Strich sogar ein Minus von 2,4 Prozent. Was manche Anteilseigner zusätzlich verärgern dürfte: Mit einem anderen Mitglied der IP-Familie, dem deutlich kleineren Strategiefonds IP Blue, erzielte Rosenfeld im selben Zeitraum ein Plus von 27,4 Prozent.


Quelle: Morningstar

„Wir sind mit der jüngsten Entwicklung des IP White alles andere als zufrieden“, kommentiert Rosenfeld. Einen direkten Vergleich zwischen den beiden Fonds hält er jedoch nicht für zulässig: „Der IP Blue hat ein anderes Risikoprofil, dort setzen wir zum Beispiel stärker Finanzinstrumente ein, die das Portfolio vor fallenden Kursen schützen.“ Das sei der Performance im extrem schwachen zweiten Börsenhalbjahr 2018 zugutegekommen, ebenso der Fokus auf vom Ausverkauf kaum betroffene Titel wie Deutsche Telekom, Linde oder Stada.

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