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Kein Ende der Finanzkrise in Sicht

In 20 Ballungsräumen brachen die Häuserpreise im Januar im Schnitt um 19 Prozent ein. Der S&P/Case-Shiller-Index fiel deutlich stärker als erwartet. Im Dezember sank das Barometer bereits um 18,6 Prozent. Seit Januar 2007 fallen die Häuserpreise. Das Platzen der Immobilienblase in den USA gilt als Auslöser der Wirtschafts- und Finanzkrise. „Vor der zweiten Hälfte nächsten Jahres werden wir bei den Häuserpreisen keine Bodenbildung sehen“, sagt Michelle Meyer, Ökonomin von Barclays Capital in New York. Die fallenden Immobilienpreise bringen immer mehr Amerikaner in Bedrängnis und drücken die Konsumausgaben. Der Konsum ist jedoch der größte Wachstumstreiber des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts.

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