Kein Geld: Jeder vierte Deutsche kann nicht vorsorgen

//
95 Prozent der Deutschen glauben, dass die staatliche Altersvorsorge nicht ausreicht, um sie vor Altersarmut zu schützen. Doch jeder Vierte (23 Prozent) sieht sich außerstande, auch privat vorzusorgen. Das geht aus der aktuellen Studie von J.P. Morgan zum Thema Altersvorsorge hervor, die sie halbjährlich anfertigt.

Darin befragt sie 1.900 Deutsche ab 20 Jahren dazu, wie viel Geld sie monatlich fürs Alter zur Seite legen. Rund 9 Prozent der Befragten sparen monatlich zwischen 50 und 99 Euro. Zwischen 100 und 149 Euro legen 6,3 Prozent zur Seite, und mehr als 250 Euro sparen rund 1 Prozent der Befragten.

Dafür sind Immobilien stark im Kommen. Aus Angst vor Inflation stecken mehr Bundesbürger Geld in ein Haus. Investierten 2010 noch 6,5 Prozent der Befragten auf diese Weise, sind es nun 9,4 Prozent. 35,4 Prozent der Befragten sorgen gar nicht vor. 23,2 Prozent gaben an, dass sie dafür einfach kein Geld übrig haben.

Mehr zum Thema
Viele Deutsche wissen nicht, was eine Risikolebenspolice absichert
"Wohn-Riestern trifft die Wünsche der Menschen"
Private Altersvorsorge: Drei von vier Deutschen wollen Transparenz
nach oben