Keine akute Gefahr für die Finanzstabilität Bundesbank sieht keine Immobilienblase

Wohnobjekte in den Städten sind nach jüngsten Experten-Schätzungen um rund 10 bis 20 Prozent zu teuer. Aus Sicht der Bundesbank stellt das jedoch derzeit keine akute Gefahr für die Finanzstabilität dar. Das berichtet die Börsen-Zeitung

Man müsse neben den Preisen auch die über Jahre hinweg gefallenen Hypothekenzinsen berücksichtigen, argumentieren die Bundesbank-Ökonomen. Außerdem gehen viele Anleger von weiterhin niedrigen Zinsen aus. Diese Erwartung führe sehr leicht zu höheren Preisen, weil künftige Mieteinnahmen dann rechnerisch mehr wert seien. „Sinkende Zinsen machen bereits einen erheblichen Teil der Preissteigerungen aus“, zitiert die Börsen-Zeitung die Ökonomen.

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Für die privaten Haushalte seien die hohen Immobilienpreise nach wie vor verkraftbar, so die Bundesbank-Experten. Ihre Verschuldungsquote sei seit Jahren stabil.

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