Keine Konto-Tester gesucht Bafin warnt vor Betrugsmasche

Sitz der Bafin in Frankfurt: Die Behörde warnt vor Betrügern, die ihren Namen missbrauchen. | © Kai Hartmann / BaFin

Sitz der Bafin in Frankfurt: Die Behörde warnt vor Betrügern, die ihren Namen missbrauchen. Foto: Kai Hartmann / BaFin

Die Finanzaufsicht Bafin warnt wieder vor Betrügern, die in ihrem Namen agieren. Die unbekannten Täter hätten bereits in mehreren Fällen unter dem Namen der Behörde Personen per Telefon oder Online kontaktiert und aufgefordert, ein Testkonto bei einem Kreditinstitut zu eröffnen.

Zur Eröffnung des Testkontos im Rahmen eines Video-oder Foto-Ident-Verfahrens sollen die angesprochenen Personen ihren Personalausweis zeigen beziehungsweise ein Foto des Personalausweises und ein „Selfie“ zur Verfügung stellen. Das Konto soll dann in einem Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten getestet werden. Dafür wird den Testpersonen eine Vergütung versprochen.

Lässt sich eine Person auf das Angebot ein, eröffnen die Täter unter ihrem Namen ein Konto, das anschließend für kriminelle Zwecke genutzt werden könnte, warnt die Finanzaufsicht. Daher bittet sie alle Betroffenen, das Angebot abzulehnen und Anzeige bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten.

Das ist nicht das erste Mal, dass Betrüger den Namen der Finanzaufsicht für ihre Zwecke missbrauchen. So warnte die Behörde Anfang März vor E-Mails, die Unternehmen und Privatpersonen in Bafins Namen zur Preisgabe persönlicher Daten aufforderte.