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Heinz-Ketchup: Der US-Markenhersteller ist eine große Position der Investmentfirma Berkshire Hathaway von Starinvestor Warren Buffett. Doch die Menschen achten weltweit immer stärker darauf, was sie essen – und meiden das zuckerhaltige Tomatenprodukt. | © GettyImages

Ketchup, Karriere, Kurseinbrüche Das sind Aktie, Markt und Fonds des Monats Februar 2019

Aktie des Monats: Kraft Heinz

Zu dumm aber auch, dass die Menschen stärker darauf achten, was sie essen. Und was drin ist. Das bekommt derzeit der Essen-Konzern Kraft Heinz zu spüren, dessen Aktienkurs seit Monaten in der Soße liegt. Im Winter 2017 erreichte er noch einen Spitzenwert von umgerechnet mehr als 90 Euro. Anschließend ging es bergab bis auf knapp über 30 Euro im vergangenen Februar.

Zwischenzeitlich musste der Konzern den Wert seiner Marken um 15,4 Milliarden Dollar abschreiben. Im Gesamtjahr 2018 entstand ein Konzernverlust von 10,3 Milliarden Dollar. Einer der Gründe ist das erwähnte veränderte Essverhalten der Menschen.

Grafik: DAS INVESTMENT

So schreibt das „Wall Street Journal“, dass immer mehr Käufer auf einfachere Zutaten und gesünderes Essen achteten. Nur mal so nebenbei: Der Klassiker Heinz Tomato Ketchup besteht zu einem Viertel aus Zucker. „Eine echte Zuckerbombe“, nannte das die Stiftung Warentest. Und das fällt inzwischen mehr und mehr aus der Zeit.

Das Tomaten-Debakel erwischte auch Starinvestor Warren Buffett. Der war mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway und einigem Tamtam im Sommer 2015 eingestiegen, als sich die Konzerne Kraft Foods und H. J. Heinz zusammenschlossen. Seitdem hält Berkshire rund 27 Prozent am Konzern. Im vierten Quartal 2018 erlitt Buffetts Firma einen Nettoverlust von 25,4 Milliarden Dollar. 3 Milliarden Dollar davon gehen allein auf die kraftlose Ketchup-Position zurück.

Markt des Monats: China

Irgendwann muss es ja mal wieder aufwärts gehen. Und nun ist es offenbar soweit: Im Rahmen des generell starken Jahresauftakts rafften sich chinesische Aktien zu einem ansehnlichen Aufschwung auf.

Grafik: DAS INVESTMENT

Für Zunder sorgten berechtigte Hoffnungen, dass sich USA und China demnächst im Handelskrach einigen oder ihn sogar beilegen könnten. Im vergangenen Jahr waren die Turbulenzen um Strafzölle und anderen Sand im Handelsgetriebe als einer der Hauptgründe für den Kursrutsch ausgemacht worden.

Außerdem muss man mal ganz nüchtern feststellen, dass chinesische Aktien – zumindest gemessen an Marktindizes – derzeit ziemlich günstig zu haben sind. Der MSCI China notierte Ende Januar mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,9 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,7. Beides geht gut und gerne als Schnäppchenniveau durch.

Fonds des Monats: Amundi EM Bond

Neben chinesischen Aktien (siehe Markt des Monats) entdeckten Anleger im neuen Jahr auch Anleihen aus Schwellenländern. Ein Nutznießer ist der Amundi II Emerging Markets Bond (ISIN: LU0119402005), der allein im Januar 767 Millionen Euro einsammelte.

Grafik: DAS INVESTMENT

Er ist ein sauber gemanagter Rentenfonds, der in Hartwährungen ausgegebene Staats- und Unternehmensanleihen aus den Schwellenländern enthält. Auf Sicht von zehn Jahren lässt er seine Vergleichsgruppe um 5,7 Prozentpunkte pro Jahr hinter sich und gehört zu den besten 2 Prozent aller 171 verglichenen Fonds.

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