Quelle: Screenshot EconStories.tv

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Keynes gegen Hayek: Voll auf die Zwölf

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Allein wie Hayek im Video vor der Sicherheitskontrolle die Aussprache seines Namens erklärt, ist schon ein Lacher „Hayyyeeeck – like High-Explosives“. Dumm gelaufen. Schon hat Hayek eine Leibesvisitation am Hals.

Wie bereits vor einem Jahr hat Regisseur und Produzent John Papola für EconStories.tv das schwierige Thema Wirtschaft in einen tollen und vor allem exzellent fotografierten Film verpackt. In parallelen Handlungen treten Keynes und Hayek in einem Gerichtssaal und im Boxring gegeneinander an. Und beide müssen wechselweise kräftig einstecken. Denn Wirtschaft ist nun mal nicht einfach. Dazu gibt’s wieder einen toll getexteten Rap zur Lage der Nation. Eminem lässt grüßen.

Zum Hintergrund: Der Österreicher Friedrich August von Hayek glaubte daran, dass Märkte stets ihr Gleichgewicht finden. Der Staat sollte sich dabei heraushalten. Keynes ging dagegen davon aus, dass Märkte stets instabil sind. Deshalb muss der Staat immer wieder eingreifen. Eine Theorie, die seit 2008 wieder sehr populär geworden ist. Stichwort: Rettungsmaßnahmen für Banken.

So tönt Keynes im Video auch: „Dank mir sind wir nicht in einer Depression.“ Und Hayek kontert: „Die Party ist vorbei ... Es ist Zeit, mal auszunüchtern.“

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