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KfW stoppt Zusagen für Öko-Darlehen

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Beide Programme werden seit April vergangenen Jahres angeboten und ermöglichen eine deutlich günstigere Finanzierung von energetischen Neubau- und  Sanierungsmaßnahmen als zu Marktkonditionen. So liegt der nomimale Darlehenszins je nach Maßnahme, Einsparpotenzial und Laufzeit zwischen 1,4 und 4,15 Prozent, während Immobilienkredite bei einer Laufzeit von zehn Jahren derzeit im Schnitt 4,2 Prozent kosten.

Im vergangenen Jahr hatte die KfW Darlehen in Höhe von rund zwei Milliarden Euro im Rahmen ihrer CO2-Gebäudesanierungsprogramme bereitgestellt, für das laufende Jahr ist ein Volumen von 883 Millionen Euro für die Kreditvergabe vorgesehen, heißt es von der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI).

Ob der Zusagestopp aufgehoben wird, entscheidet sich Ende Januar auf der Sitzung des Bundestags-Haushaltsausschusses. Dieser müsste den Antrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung auf überplanmäßige Mittel für die energetische Gebäudesanierung zustimmen.

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