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in Kfz-VersicherungLesedauer: 7 Minuten

Bericht über interne Unternehmensinformationen Kfz-Star auf Schlingerkurs – bei der Huk-Coburg läuft es nicht

Die Huk-Coburg beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter. Für die Bewältigung der derzeitigen Probleme sind das aber offenbar zu wenige.
Die Huk-Coburg beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter. Für die Bewältigung der derzeitigen Probleme sind das aber offenbar zu wenige. | Foto: Huk-Coburg

Es dürfte eine unruhige Woche im beschaulichen 41.000 Einwohner zählenden Coburg gewesen sein, vor allem für die Führungsriege und die Unternehmenskommunikation des größten Arbeitgebers in der Stadt. Bei Deutschlands zugleich größtem Kfz-Versicherer Huk-Coburg galt es Mitarbeiterschaft und Öffentlichkeit zu beruhigen, nachdem Anfang der Woche die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) dem Unternehmen eine schwere Krise attestiert hatte.

Der gute Ruf auf der Kippe

Im Kern geht es dabei um eine schon seit langem nicht funktionierende Schadenabwicklung, von der vor allem bei der Huk-Coburg versicherte Autofahrer oder deren Anspruchsgegner bei einem Unfall betroffen sind. Im SZ-Bericht heißt es: „Stundenlange Wartezeiten am Telefon, keine Antwort auf Briefe und E-Mails für Wochen oder sogar Monate und ein sehr restriktives Verhalten bei der Schadenregulierung sorgen für großen Ärger.“ Es stehe gar der gute Ruf auf dem Spiel, so SZ-Autor Herbert Fromme.

Das Unternehmen ist seit 2011 Marktführer in der Kfz-Versicherung. Knapp 14 Millionen Autofahrer sind bei der Huk-Coburg versichert. Sie gilt dank der großen Zielgruppe der Beamten, die in der Kfz-Versicherung traditionell weniger zahlen sowie niedrigen Vertriebs- und Verwaltungskosten als preiswert. Mit der Digitaltochter Huk24 sind die Coburger auch Vorreiter beim Online-Abschluss von Versicherungen. Seine Marktmacht zeigt man durch den demonstrativen Verzicht auf die Berücksichtigung beim führenden Vergleichsportal und Makler Check24.

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