AWD-Zentrale in Hannover: Dem Finanzdienstleister stehen noch mehrere hundert Klagen ins Haus

AWD-Zentrale in Hannover: Dem Finanzdienstleister stehen noch mehrere hundert Klagen ins Haus

Klagewelle gegen AWD: Die Verhandlungen beginnen

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Das Landgericht Hannover hat über zehn von insgesamt mehreren hundert Anleger-Klagen gegen AWD verhandelt. Dabei hörte die zuständige Kammer Anwälte des Unternehmens und der Kläger an.

Die Klagen kommen von zehn Anlegern, die auf Anraten von AWD Medien- oder Immobilienfonds gezeichnet hatten. Die Kläger werfen AWD-Beratern vor, mehr als 15 Prozent Provision verlangt und darauf nicht hinreichend hingewiesen zu haben. AWD bestreitet die Vorwürfe: Die Provisionen seien nicht so hoch gewesen und man habe die Kunden korrekt und rechtzeitig darüber informiert.

AWD-Gründer Carsten Maschmeyer war nicht als Zeuge geladen. „Dies könnte im weiteren Verlauf beantragt werden“, sagte Gerichtssprecher Patrick Gerberding. Ob es zu einer Beweisaufnahme komme, sei jedoch noch offen. Anfang des Jahres verurteilte bereits das Oberlandesgericht Naumburg AWD in zwei Fällen zum Schadensersatz wegen Falschberatung. Auch in diesen Fällen ging es um Filmfonds-Anteile.

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