Klagewelle gegen AWD: Die Verhandlungen beginnen
Die Klagen kommen von zehn Anlegern, die auf Anraten von AWD Medien- oder Immobilienfonds gezeichnet hatten. Die Kläger werfen AWD-Beratern vor, mehr als 15 Prozent Provision verlangt und darauf nicht hinreichend hingewiesen zu haben. AWD bestreitet die Vorwürfe: Die Provisionen seien nicht so hoch gewesen und man habe die Kunden korrekt und rechtzeitig darüber informiert.
AWD-Gründer Carsten Maschmeyer war nicht als Zeuge geladen. „Dies könnte im weiteren Verlauf beantragt werden“, sagte Gerichtssprecher Patrick Gerberding. Ob es zu einer Beweisaufnahme komme, sei jedoch noch offen. Anfang des Jahres verurteilte bereits das Oberlandesgericht Naumburg AWD in zwei Fällen zum Schadensersatz wegen Falschberatung. Auch in diesen Fällen ging es um Filmfonds-Anteile.
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