Klassiker bleibt in Mode

Deutsche verlassen sich auf ihr Sparbuch

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Deutsche Privatanleger geben sich mit Blick auf die wirtschaftliche Situation zuversichtlich. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch klar: um Aktien machen sie trotzdem weiter einen großen Bogen. Das hat das Marktforschungsinstitut Forsa in einer quartalsweise veröffentlichten Umfrage unter 500 Privatanlegern im Auftrag der Union Investment herausgefunden.

Laut Studie sind 29 Prozent (Vorquartal: 21 Prozent) der Deutschen davon überzeugt, dass die Euro-Krise und der damit verbundene Abschwung endlich vorbei sind. Sie glauben an Wirtschaftswachstum für Deutschland. 19 Prozent (Vorquartal: 21 Prozent) meinen, dass die deutsche Wirtschaft schrumpft.

Diese hoffnungsfrohe Einschätzung dürfte auch dazu beitragen, dass Aktien mittlerweile beliebter werden. 28 Prozent der Befragten halten die Anlage für Erfolg versprechend. Das sind 4 Prozentpunkte mehr als noch im Vorquartal. Im Verhalten der Sparer spiegelt sich das nicht: Nur 17 Prozent besitzen tatsächlich Aktien.

Vielmehr setzen die Befragten weiterhin auf Anlagemöglichkeiten wie das Tagesgeldkonto oder eben das altbewährte Sparbuch. 68 beziehungsweise 50 Prozent ziehen diese Anlageformen in Erwägung. Dabei ist den Deutschen durchaus bewusst, dass sie auf der Suche nach hohen Zinsen hier fehl am Platz sind: 59 Prozent räumten ein, dass Tagesgeldkonten kaum Zinsen bringen. 83 Prozent gaben dasselbe für Sparbücher an.

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