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Klimacamp geht an die Börse

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Die Umwelt-Aktivisten legen den Schwerpunkt ihrer Proteste auf den Handel mit Kohlendioxid-Zertifikaten. Wegen der Finanzkrise ist der Preis für die Verschmutzungsrechte in den vergangenen Wochen stark gesunken. Für die Industrie wird es darum immer billiger, die Luft zu verschmutzen. „Die Nichtregulierung von Märkten und der Hunger nach endlosem Wachstum werden für die Menschen weltweit zur Bedrohung. Deshalb haben wir uns für Proteste im Finanzzentrum der Stadt entschieden“, so ein Sprecher des Camps gegenüber der britischen Tageszeitung „Guardian“. Vom 02. April an findet dort das G20-Treffen statt. Abgesehen von der April-Demonstration findet das allgemeine Climacamp am 07. und 8. März in Nottingham statt. Es ist bereits das vierte Mal. Im vergangenen Jahr protestierten 1.500 Menschen in Kingsnorth gegen die Pläne des Energiekonzern Eon, ein Steinkohlekraftwerk zu bauen, den ersten Neubau in Großbritannien seit dreißig Jahren.


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