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Ex-DJE Köhn & Kerkhoff starten ersten eigenen Publikumfonds - das sind die Schwerpunkte

Maximilian-Benedikt Köhn (li.) und René Kerkhoff
Maximilian-Benedikt Köhn (li.) und René Kerkhoff: Die Ex-DJE-Manager haben den Aktienfonds K&K Wachstum & Innovation aufgelegt | Foto: DJE

Für René Kerkhoff und Maximilian-Benedikt Köhn ist 2023 ein besonderes Jahr. Zum Jahreswechsel haben beide den Fondsanbieter DJE verlassen und sich mit der Fondsboutique Köhn & Kerkhoff selbstständig gemacht. Nun hat das Duo einen eigenen Publikumsfonds gestartet, den K&K Wachstum & Innovation (ISIN: DE000A3ERMG0).

Fokus auf Nebenwerte und Skandinavien

René Kerkhoff und Maximilian-Benedikt Köhn bleiben dem Stockpicking-Ansatz treu und möchten sich auf den weniger effizienten Teil des Aktienmarktes konzentrieren und in kleinere und mittlere Unternehmen investieren, die von Gründern oder Familien geführt werden. Der geographische Fokus soll auf Skandinavien und der Dach-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) liegen.

 

Der neue, auf Nebenwerte fokussierte Fonds zielt auf langfristiges Kapitalwachstum ab. Er investiert in börsennotierte Unternehmen, insbesondere in sogenannte "Hidden Champions" - gemeint sind Weltmarktführer oder Nischenanbieter mit hohem Innovationsgrad.

"10 Prozent Rendite pro Jahr"

Besonders interessant sind für den Fonds den Gründern zufolge die Sektoren Technologie und Gesundheitswesen. „Wichtig ist aber zu wissen, dass der neue Fonds sich nicht ausschließlich auf Healthcare und Technologie-Unternehmen konzentriert soll. Er wird in diesen Sektoren nur ein Übergewicht haben. Wir wollen auch in anderen Sektoren spannende Unternehmen finden“, erklärte Köhn bereits im Januar im Gespräch mit DAS INVESTMENT.

Quelle Fondsdaten: FWW 2024

Die Pläne sind ehrgeizig: Man wolle unabhängig von einer Benchmark vorgehen und "langfristig mindestens 10 Prozent pro Jahr Rendite erzielen“.

Ein Fokus auf Stockpicking, die Region erstreckt sich von Skandinavien über Deutschland bis nach Österreich und in die Schweiz, ein benchmarkunabhängiges Vorgehen – damit schaffe man einen Fonds, „der nicht durch ein ETF oder eine andere passive Strategie nachgebildet werden kann“, erklärt das Duo.

„Das Marktumfeld ist aktuell nicht einfach. Durch solche Phasen sind wir mehrfach erfolgreich bei DJE gegangen und sehen in der momentanen Situation viele Chancen bei strukturellen Wachstumsunternehmen mit soliden Bilanzen und weiterem Margenpotenzial“, schreibt René Kerkhoff auf Linkedin.

 

Die Universal Investment ist der Service-Dienstleister des Fonds. NFS Netfonds Financial Service übernimmt die Haftung, Hauck Aufhäuser Lampe verwahrt die Fondsanteile und die Baader Bank verwaltet das Portfolio.

Vor der Gründung der Fondsboutique leitete René Kerkhoff den Nebenwerte-Fonds DJE Mittelstand & Innovation (ISIN: LU1227570055). In seine Fußstapfen bei DJE trat der vormalige Co-Portfoliomanager Philipp Stumpfegger. Maximilian-Benedikt Köhn war für den DJE Europa (LU0159548683) zuständig gewesen. Sein Nachfolger bei DJE wurde Stefan Breintner.

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