König & Cie.: Im Verbund mit Credit Suisse und General Electric

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Nach Macquarie & Co. ist jetzt auch das Hamburger Emissionshaus König & Cie. in Kürze mit einem geschlossenen Infrastrukturfonds am Start. Der „Infrastruktur International 1“ sieht ein Gesamtvolumen von 35 bis 45 Millionen Euro vor. 30 Millionen Euro sind bereits angelegt: „Mit der Beteiligung am Zielfonds ‚Global Infrastructure Partners’ haben wir bereits die erste Investition realisiert“, sagt König-&-Cie.-Geschäftsführer Johannes Bitter-Suermann.

Der Zielfonds, der von der Schweizer Bank Credit Suisse und dem General-Electric-Konzern Ende 2006 aufgelegt wurde und in den die Partner jeweils 500 Millionen US-Dollar Eigenkapital gepumpt haben, investiert weltweit in die Branchen Energie, Transport und Entsorgung. Die Managementgebühr liegt laut König & Cie. bei 2 Prozent. Die angestrebte Rendite des Global Infrastructure Partners soll rund 15 Prozent jährlich betragen. Sechs Investitionen wurden bereits getätigt: dazu zählen der privat betriebene London City Airport, das britische Abfallunternehmen Biffa und ein Erdgaskraftwerk in Houston/Texas.

Als Laufzeit des Infrastruktur International 1 sind zehn plus maximal drei Jahre vorgesehen. König & Cie. plant ab 2009 an Anleger des Dachfonds ein Drittel der Erträge auszuschütten - mindestens rund 5 Prozent bezogen auf die Einlage. Die Beteiligung soll in Euro oder in US-Dollar möglich sein.