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Kommentar: Gute Aktienfonds schlagen ihren Vergleichsindex

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Investmentfonds, die ihr Vermögen in deutsche Aktien anlegen, erzielten im vergangenen Jahr eine Rendite von durchschnittlich 21,6 Prozent. Das gab der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) bekannt. Der deutsche Leitindex Dax schloss 2006 mit 22 Prozent im Plus ab. 

Kein Wunder, dass mal wieder die Frage laut wird, ob klassische Aktienfonds noch eine attraktive Anlageklasse sind. Schließlich böten passiv gemanagte Indexfonds und Exchange Traded Funds (ETFs), die für ihre Portfolio-Zusammenstellung einen Index wie den Dax kopieren, höhere Erträge. Zudem liegen ihre Gebühren unter denen der aktiv gemanagten Konkurrenzprodukte. 

Vergessen wird dabei jedoch, dass die 21,6 Prozent nur ein Durchschnittswert sind und laut BVI-Statistik immerhin 26 deutsche Aktienfonds den Dax 2006 hinter sich ließen. Deutscher Meister ist mit einer Wertsteigerung von 33,4 Prozent der Deutsche Aktien Total Return (WKN A0D 9KW) von LRI Invest. Damit schaffte er mehr als 150 Prozent der Wertentwicklung des Dax. 

Doch nicht nur der mit einem Volumen von 52 Millionen Euro relativ kleine LRI-Fonds schaffte den Index. Auch milliardenschwere Fonds wie der Cominvest Fondak (WKN 847 101), der Dekafonds (847 450) und der DWS Investa (WKN 847 400) brachten 2006 mehr Performance als der Dax. Allein in diese drei Fonds haben Anleger mehr als 11 Milliarden Euro investiert – 11 Milliarden Euro, die sich besser rentierten als der Index. 

Es mag daher zwar stimmen, dass bei weitem nicht alle Fonds den Index schlagen, setzt man aber auf den richtigen Manager, kann man durchaus mehr als der Markt erzielen.

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