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Neuer Vorstand spricht von Etappensieg Einstweilige Verfügung im Kompass-Krimi erlassen

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Formal gibt es zwei Kompass-Gesellschaften. Doch das Firmenschild hängt nur in einem Gebäude. Dort sitzt der alte Vorstand. | Foto: Kompass Group

Es war die Ruhe vor dem Sturm: Rund einen Monat hörte man nichts von den beiden Parteien im Streit um das kleine Insurtech Kompass aus Karlsruhe. Vom einem Streit zwischen Aufsichtsrat und abberufenem Vorstand über die Neugründung einer fast namensgleichen Gesellschaft, der zunächst über gegenseitige Vorwürfe in Pressemitteilungen ausgetragen wurde.

Dann deckte DAS INVESTMENT exklusiv die Hintergründe um den wahren Kern der Auseinandersetzung auf. Dabei geht es um den Umgang mit einem Aufsichtsratsmitglied, dessen Unternehmen zugleich Mitinvestor bei Kompass ist. Die Geschäftspraktiken seiner eigenen Unternehmen in der Immobilienbranche stehen medial seit Monaten am Pranger. Ein vom Vorstand initiierter Compliance-Bericht legte dar, warum ohne Trennung von diesem Investor und Neugründung der Gesellschaft ein vermeintlicher Reputationsschaden gedroht hätte.

Juristischer Erfolg für Aufsichtsrat

Schon damals war klar, dass der Streit vor Gericht enden würde. Nun hat die das Landgericht Mannheim den Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung der „alten“ Kompass Group AG rund um den Aufsichtsrat stattgegeben. Danach darf die „neue“ Kompass Group Deutschland AG rund um den Firmengründer Matthias Schmidt diese Unternehmensbezeichnung in der Finanz- und Versicherungsbranche ab sofort nicht mehr verwenden und ist rechtlich verpflichtet, sich umgehend umzufirmieren.

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