Konnichi wa: MPC geht nach Japan

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MPC zieht es noch weiter nach Osten. Nach dem jüngsten Indien-Fonds geht in Kürze der erste Japan-Fonds des börsennotierten Emissionshauses in die Platzierung. Über den MPC Japan werden Anleger an Einkaufs- und Unterhaltungszentren im Einzugsgebiet neun japanischer Großstädte beteiligt. 

Bei dem Immobilienfonds handelt es sich um mehrere Projekt- oder Neuentwicklungen, die maximal ein Jahr alt sind. MPC setzt dabei auf die traditionell konsumorientierte japanische Gesellschaft, und investiert neben Fach- und Supermärkten in Fitness-Studios, Kinos und Videospielhallen. Alle Objekte sind nahezu voll vermietet. Die Verträge laufen ab Übergabe im Schnitt noch 14 Jahre, allerdings ist geplant, die Zentren nach zehn Jahren Fondslaufzeit zu verkaufen. Die Prognosrechnung sieht vor, dass dabei der Einkaufsfaktor auf Basis des dann gültigen Mietniveaus erzielt wird.

Das Fondsvolumen beläuft sich auf 179 Millionen Euro bei einem Fremdkapitaleinsatz von 106 Millionen Euro. Eine Beteiligung ist ab 10.000 Euro plus Agio möglich. Die Ausschüttungen sollen von 6,25 Prozent auf 7,5 Prozent im Jahr 2018 steigen, insgesamt fließen an den Anleger prognostiziert 174 Prozent zurück. Die Yen-Einnahmen sind weitestgehend währungsgesichert. Derzeit profitiert der Fonds laut MPC von günstigen Einkaufsmöglichkeiten durch die niedrige Bewertung des Yen und den aktuell günstigen Finanzierungskonditionen in Japan.