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in Stolls FondseckeLesedauer: 10 Minuten

Stolls Fonds der Woche Mit Konsumfonds von der Kauflust der Weihnachtszeit profitieren

Redakteur Sven Stoll neben einer kauflustigen Shopping-Queen
Redakteur Sven Stoll neben einer kauflustigen Shopping-Queen: Die Vorweihnachtszeit ist bekanntlich Konsumzeit, in der Einzelhändler und Onlinehandel zumeist frohlocken. | Foto: Jessica Hunold erstellt mit Canva

Das Weihnachtsfest rückt mit großen Schritten näher und damit auch der Besuch auf den großen Weihnachtsmärkten und in den Einkaufspassagen der Innenstädte. Denn Weihnachtszeit ist bekanntlich Shoppingzeit. Der Einzel- und Onlinehandel hofft in diesen Wochen auf die größten Umsätze des Jahres. Denn bis zu 40 Prozent werden erfahrungsgemäß in den letzten fünf Wochen vor Weihnachten verdient. In diesem Jahr müssen Verbraucher den sprichwörtlichen Gürtel allerdings etwas enger schnallen. Schließlich drückt die Inflation auf den Geldbeutel, die gestiegenen Preise in nahezu allen Lebensbereichen werden zur finanziellen Herausforderung.

Konsumlaune weniger eingetrübt als erwartet

Doch Inflation und Energiekrise hin oder her. Die Weihnachtsstimmung bei den Konsumenten ist weniger eingetrübt als zunächst befürchtet. Laut Befragungen der GfK Konsumforschung wollen fast die Hälfte der Deutschen gleich viel in Weihnachtsgeschenke investieren wie im Vorjahr. Laut den Marktforschern plant jeder Deutsche im Schnitt 300 Euro für Geschenke ein. Ganz darauf zu verzichten ist nur für wenige Menschen eine Option: Der Anteil derer, die sich dieses Jahr nichts schenken wollen, ist gegenüber dem letzten Jahr mit rund 12 Prozent stabil geblieben.

 

Mit 65 Prozent stehen Lebensmittel und Getränke ganz oben auf der Einkaufsliste, gefolgt von Bekleidung, Büchern und Spielzeug. Technische Geräte wie Smartphones oder Luxusgüter wie Uhren oder Schmuck werden hingegen weniger häufig verschenkt als im Vorjahr. Die Kauflaune der Verbraucher spiegelt sich auch in den Aktienkursen der Konsumgüterhersteller und entsprechend ausgerichteten Fonds wider.

ETFs und Manager, die ihren Schwerpunkt auf zyklische Aktien legen, hatten in den vergangenen Monaten das Nachsehen. Sogenannte Consumer-Discretionary-Fonds investieren vor allem in Aktien von Unternehmen, deren Produkte nicht regelmäßig im Supermarkt oder in der Drogerie nachgefragt werden, sondern eher im Autohaus, im Reisebüro oder im Sportfachgeschäft. ETFs beziehungsweise Fondsmanager, die Aktien von Basiskonsumgütern bevorzugen, also Dinge, die jeder im täglichen Alltag dringend benötigt, erwiesen sich in den vergangenen Monaten dagegen als sicherer Hafen.  

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