Argumente für Sachwertbeteiligungen „Konzentration aufs Kerngeschäft“

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Sollte es immer ein Alternativer Investmentfonds, kurz AIF, sein?

Schmidt: Nein, es gibt verschiedene Arten von Beteiligungen am Markt, die sich vor allem durch ihren formalen Charakter unterscheiden: AIF oder Vermögensanlage. Wobei sich operativ tätige Unternehmen immer der Vermögensanlage bedienen müssen, weil der Gesetzgeber das so vorgibt. Dadurch finden sich dann auch unter den Vermögensanlagen Produkte, die durchaus die Qualität eines AIF haben.

Darüber hinaus gibt es immer noch ein breites Spektrum an Assets, in die investiert werden kann. Es muss nicht immer die Immobilie sein. Wir konzentrieren wir uns auf Sachwert-Beteiligungen, deren Ertragsquellen regenerativ, nachhaltig und konstant sind.

Wie lässt sich das Erfolgspotenzial einer Beteiligung erkennen?
Schmidt:
Der Berater sollte darauf achten, dass es sich bei der Beteiligung um ein nachvollziehbares und verständliches Konzept handelt. Wer sich hier unsicher ist, kann auch auf das IDW-S4 beziehungsweise das Plausibilitäts-Gutachten vertrauen.

Zudem sollten klare Strukturen und erkennbare Erfahrungen durch handelnde Personen ersichtlich sein. Also: Wie ist die Beteiligung aufgebaut? Welche Objekte werden wie erworben? Was passiert mit dem Geld der Anleger? Hat der Anbieter Partner, mit denen er zusammenarbeitet und um wen handelt es sich dabei?
Schlussendlich verfügen Beteiligungen mit Investition in zukunftsfähige Marktsegmente über hohes Erfolgspotenzial. Dazu gehört Technologie, aber auch Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien.