In der GKV Krankenstand sinkt zum zweiten Mal in Folge

Für den Juni 2021 beläuft sich der Krankenstand innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf 3,38 Prozent. Der Wert für Frauen liegt mit 3,66 Prozent etwas über dem der Männer mit 3,13 Prozent. Dies ergibt die GKV-Monatsstatistik des Bundesministeriums für Gesundheit.

Quelle: eigene Darstellung nach Zahlen des Bundesministeriums für Gesundheit

Der Krankenstand gibt an, wie viel Prozent der Erwerbstätigen an einem Kalendertag durchschnittlich arbeitsunfähig erkrankt waren. Die Krankenkasse ermittelt im Rahmen ihrer Mitgliederstatistik die als arbeitsunfähig gemeldeten kranken Pflichtmitglieder in Prozent der GKV-Pflichtmitglieder insgesamt. Dabei berücksichtigt sie jedoch nicht die Rentner, Studenten, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung, die landwirtschaftlichen Unternehmer sowie alle Empfänger von ALG 2 beziehungsweise Vorruhestandsgeld.

Als Datengrundlage dient die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung des behandelnden Arztes. Das Vorliegen einer Krankheit allein ist nicht hinreichend, entscheidend ist der Befund des Arztes, dass der Arbeitnehmer infolge des konkret vorliegenden Krankheitsbildes an der Erbringung seiner Arbeitsleistung verhindert ist.

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