Krankenversicherer Central empfiehlt: AC/DC zum Aufputschen, Mozart zum Schlafen

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Musik ist gesund, wie Gesundheitsspezialisten der Central Krankenversicherung jetzt herausfanden. Sie haben anhand von zehn Charthits analysiert, wie sich Klang und Takt auf das eigene Wohlbefinden auswirken.

So haben Lady Gagas Single „Alejandro“ oder „Enter Sandman“ von Metallica eine stimmungsaufhellende und leistungssteigernde Wirkung. Die wissenschaftliche Erklärung dafür liegt vor allem im Tempo der Lieder: Normale Körperfunktionen eines Menschen laufen bei 72 Herzschlägen pro Minute ab. Bei einem Tempo von mehr als 72 bpm (beats per minute) wirkt Musik aufputschend. „Alejandro“ kommt im Mittel auf eine Frequenz von 80 bpm, „Enter Sandman“ schafft wie beispielsweise auch „Highway To Hell“ von AC/DC 120 bpm. Das entspricht dem Puls eines Menschen bei höherer Belastung, deshalb wirken diese Lieder eher aufputschend.

Den gegenteiligen Effekt haben Lieder, deren Tempo unter 72 Herzschlägen pro Minute liegt. Das ist zum Beispiel bei  Jack Johnsons Lied „Wasting Time“ oder dem „Lacrimosa“ aus Mozarts Requiem der Fall. Bei diesem Takt kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung und zu einer Entkrampfung der Muskulatur. Deshalb können solche Musikstücke bei Einschlafstörungen, Verspannungen und Schmerzen helfen. Nicht umsonst lassen viele Zahnärzte oder OP-Ärzte bei der Arbeit klassische Musik im Hintergrund spielen.

Ärzte einer Stuttgarter Klinik haben in einer Untersuchung zudem festgestellt, dass ruhige Klänge den Blutdruck der Studienteilnehmer um durchschnittlich 5 mmHg herabsetzten. Laut einer Studie der Universität Belgrad reichen bereits zwölf Minuten Musik am Tag, um den Blutdruck zu senken und den Puls zu normalisieren.

Mehr Musik hören lautet dementsprechend die Empfehlung der Central. Starten kann man zum Beispiel mit den zehn Songs, die die Gesundheitsexperten getestet haben. Die finden Sie hier.

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