Kreditkrise beschert Hedge-Fonds Verluste

//
Der August war für nahezu alle Hedge-Fonds ein Verlustmonat: Im Schnitt verloren sie rund 1,4 Prozent an Wert. Das zeigt der Greenwich Global Hedge Fund Index. Als Grund für die Verluste nennt der Anbieter, Greenwich Alternative Investments, die Krise auf dem US-Hypothekenmarkt und deren Auswirkungen auf die weltweiten Finanzmärkte.

Besonders hart getroffen hat es Produkte mit der Strategie Managed Futures. Deren Manager investieren anhand von Trendfolgemodellen nur am Futuresmarkt, und zwar in sämtliche Anlageklassen. Im August erzielten diese Fonds ein durchschnittliches Minus von 3,7 Prozent – und damit das schlechteste Ergebnis aller Strategien. Höhere Verluste mussten auch Manager hinnehmen, die ausschließlich in Schwellenländer investierten. Dem Index zufolge lagen sie im August 3 Prozent im Minus.

Auf ein ansehnliches Plus brachten es nur zwei Strategien: Short-Manager, die auf fallende Aktienkurse setzen, erzielten im Schnitt einen Wertzuwachs von 1,5 Prozent. Auch Manager, die mit der Arbitrage-Strategie auf Marktunregelmäßigkeiten abseits des Renten- und Wandelanleihenmarktes spekulierten, waren im Vorteil: Sie bescherten ihren Anlegern ein Plus von einem Prozent.

INFO: Der Greenwich Global Hedge Fund Index wurde von Greenwich Alternative Investments aufgelegt. Das US-Unternehmen mit Sitz in Connecticut unterhält eine der weltweit größten Hedge-Fonds-Datenbanken. Im August umfasste der Index 1.046 Produkte.