Bei der Fondsgesellschaft Fidelity International droht eine Entlassungswelle: 170 Arbeitsplätze werden in den nächsten Wochen abgebaut. Das berichtet der Branchendienst Euromoney Institutional Investor. Demnach ist vor allem die britische Niederlassung des Unternehmens betroffen. Der Grund dafür seien schwache Geschäftsaussichten aufgrund der aktuellen Finanzkrise.

Auf Anfrage von DAS INVESTMENT.com wurde der Bericht nicht dementiert. Nach Unternehmensangaben verfolge Fidelity das Ziel, seine Effizienz zu steigern und in diesem Zusammenhang Kosten einzusparen. Daher seien Entlassungen nicht auszuschließen, langfristig auch in nicht Deutschland. Der Stellenabbau dürfte vor allem in Unternehmensbereichen stattfinden, die nicht zum Kerngeschäft gehören.

Fidelity International ist für das Fondsgeschäft der Fidelity-Gruppe außerhalb der USA verantwortlich. Für das Unternehmen arbeiten weltweit mehr als 5.000 Menschen, davon 3.000 in Europa. Hierzulande zählt die Fidelity-Belegschaft 210 Mitarbeiter. Die Deutschland-Zentrale befindet sich in Kronberg im Taunus.