Kryptowährungen Bitcoin-Kurs liegt wieder über 8.000 US-Dollar

Bitcoin und US-Dollar: Der Preis der bekanntesten Kryptowährung durchbrach Mitte Dezember die 20.000-Dollar-Marke. | © David McBee

Bitcoin und US-Dollar: Der Preis der bekanntesten Kryptowährung durchbrach Mitte Dezember die 20.000-Dollar-Marke. Foto: David McBee

Erstmals seit zwei Monaten erreichte der Bitcoin-Kurs in dieser Woche wieder die Marke von 8.000 US-Dollar. Neuen Auftrieb gebe Bitcoin & Co. derzeit das mutmaßliche Interesse des US-Vermögensverwalters Blackrock an einem Einstieg in das Geschäft mit Kryptowährungen, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters aktuell Analyst Timo Emden von Emden Research.

Der größte Vermögensverwalter der Welt habe angekündigt, eine Arbeitsgruppe zum Thema Digitalwährungen und der damit verbundenen Blockchain-Technologie einrichten zu wollen, berichtet dpa-AFX. Allerdings sagte Blackrock-Chef Larry Fink dem US-Fernsehsender Bloomberg-TV: „Ich habe von keinem einzigen Kunden gehört, der sagt: Ich muss da einsteigen.“

Blackrock und Goldman Sachs interessiert

Bereits vor einer Woche berichtete die Wirtschaftsnachrichtenagentur über „Hinweise auf ein steigendes Interesse etablierter Unternehmen an Digitalwährungen“. So habe sich auch der designierte Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, David Solomon, offen gegenüber dem Thema Kryptowährungen gezeigt.

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Ruckartig stieg der Kurs der bekanntesten Kryptowährung daher um rund 700 Dollar auf mehr als 7.500 Dollar. Und auch andere Digitalwährungen wie Ether oder Ripple gewannen kräftig an Wert. Seit Anfang Mai dieses Jahres hatte der Bitcoin noch kontinuierlich an Wert verloren. Im Juni war die Digitalwährung unter die Marke von 6.000 Dollar gefallen.

Schärfere Regulierungen in der Diskussion

Zudem hätten US-Behörden der Handelsplattform Coinbase grünes Licht für Zukäufe gegeben. Das solle dem Unternehmen ermöglichen, in den Vereinigten Staaten den Handel mit Krypto-Produkten anzubieten, die Wertpapieren ähneln. Man habe einen weiteren Schritt in die richtige Richtung gemacht, habe aber noch viele weitere vor sich, zitiert dpa-AFX einen Coinbase-Sprecher.

Zuletzt hatten digitale Währungen unter Sorgen um die Sicherheit der virtuellen Vermögenswerte zu leiden. Außerdem warnten internationale Organisationen vor den Gefahren digitaler Währungen und Politiker kündigten schärfere Regulierungen an. Auch die Finanzminister der G20-Staaten berieten hierüber bei ihrem Treffen am Wochenende in Argentinien.