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Helge Rehbein (Content-Team)Lesedauer: 2 Minuten
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Candriam zu einem Konfliktthema Kryptowährungen und ESG – ein Widerspruch in sich?

Aus Metall gefertigte Bitcoin-Münzen
Aus Metall gefertigte Bitcoin-Münzen: Laut einer Studie der Universität Cambridge macht Bitcoin-Mining rund 0,4 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs aus. | Foto: imago images / Alexander Limbach

Die Pandemie hat mehrere Markttrends beschleunigt; sowohl die Verwendung von Kryptowährungen als auch die Berücksichtigung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG) durch Anleger. Die zunehmende Akzeptanz von Kryptowährungen durch die etablierten Finanzinstitute als investierbare und handelbare Anlageklasse spielte dabei sicherlich eine Rolle. Kryptowährungen profitierten auch in hohem Maß vom Interesse der Millennials, denen als jüngeren Anlegern oft noch Markterfahrung fehlt.

5.400 Kryptowährungen buhlen um Aufmerksamkeit

Schätzungen zufolge gibt es rund 5.400 verschiedene Kryptowährungen. Eine wirkliche Rolle am Markt spielen jedoch nur Bitcoin und Ethereum, die beide auf die gleiche Weise geschürft werden. Lag der Kurs eines einzelnen Bitcoins vor einem Jahr bei rund 7.000 US-Dollar, kletterte die Notierung am 14. April 2021 auf 65.000 US-Dollar. Doch es ist geradezu bizarr: Die Covid-19-Krise führte Anlegern die Bedeutung von ESG-Prinzipien vor Augen. Gerade die jüngeren Generationen setzen sich verstärkt für soziale und ethische Anlageoptionen ein und halten nachhaltige Aspekte beim Investieren für wichtiger als die Altersgruppe der Baby-Boomer. Beim Bitcoin kennen viele der jüngeren Anleger jedoch kein Halten mehr. Der immense Stromverbrauch, der für das Schürfen der Cyber-Devise anfällt – der Energiebedarf für das Schürfen des Bitcoin verbraucht laut Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index aktuell rund 119 Terawattstunden Strom pro Jahr; mehr als beispielsweise die Niederlande in einem Jahr an Strom verbrauchen – ist für die jüngere Anlegergenerationen offenbar unerheblich.

28 Seiten starke Broschüre zum Thema

In einer jüngst erschienenen Broschüre geht Candriam der Faszination von Kryptowährungen nach. Die Analysten werfen einen Blick auf Elemente und Ursprünge dieser Anlageklasse und befassen sich mit den wichtigsten Entwicklungen im Kryptobereich. Letztlich wird gefragt: Sind Kryptowährungen mit ESG vereinbar?

Hier geht es zur Candriam-Broschüre: „Kryptowährungen und ESG: ein Widerspruch in sich“

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