Kuba-Fonds zeigt sich fidel

Der angekündigte Abtritt Fidel Castros vom Präsidentenamt auf Kuba macht auch Fondsanleger glücklich: Der Herzfeld Caribbean Basin Fund (WKN: 890231) stieg über Nacht um 27,6 Prozent. Das ist der stärkste Anstieg seit der Auflegung vor 13 Jahren. Auf Tagessicht legte der Fonds mit dem Kürzel CUBA an der New Yorker Börse Nasdaq um 16,9 Prozent zu.

Fondsmanager Thomas Herzfeld setzt auf ein Ende des US-Wirtschaftsembargos gegenüber Kuba. Daher investiert er in die Aktien von Unternehmen, die vom Handel mit der Karibikinsel profitieren dürften. Dazu zählen unter anderem Frachtschiffer aus dem US-Bundesstaat Florida.

Trotz der enormen Gewinne muss Herzfeld kaum mit zu viel Zuspruch für seinen Fonds rechnen. Denn er nimmt Anleger erst ab einem Investment von mindestens 2 Millionen US-Dollar auf, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Auch gegenüber den politisch hochaktiven Exil-Kubanern in seiner Heimatstadt Miami verhalte sich Herzfeld distanziert: Es gibt kein Firmenschild, um nicht Ort von Sympathiekundgebungen zu werden.

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