Quelle: Pixelio

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Kürze mit Würze: Institutionelle Investoren wollen gezieltere Informationen

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Das ergab eine aktuelle Fondsstudie der PR-Agentur Ergo Kommunikation. Dabei wurden 250 Stiftungen, Banken, Versicherer, Pensionskassen und Consultants befragt. Darüber hinaus führten die Agentur-Mitarbeiter persönliche Interviews mit Investoren und deren Vermögensverwaltern durch.

Rund 37 Prozent der Teilnehmer bewerten die Informationsqualität ihrer Asset-Manager als lediglich „befriedigend“, 12 Prozent gar nur als „ausreichend“. Sie wünschen sich vor allem mehr persönliche Informationen über die Strategie des Fondsmanagements, die Gründe der bisherigen Wertentwicklung sowie über das Unternehmen selber. „Kritisiert wird vor allem die teilweise gesichtslose Standardkommunikation einiger Asset-Manager“, fasst Ergo-Geschäftsführer Holger Nacken das Ergebnis der Umfrage zusammen

Über einen Informationsmangel beklagen sich die befragten Investoren indes nicht. Ganz im Gegenteil: Sie gaben an, dass sie zwar eine wahre Flut an Informationen erhalten würden. Was sie interessiert, werde aber häufig vernachlässigt.

Besonders im Internet sehen viele institutionelle Anleger derzeit noch Verbesserungspotenzial. Rund 37 Prozent der Umfrageteilnehmer bewerteten die Webseiten der Anbieter lediglich mit der Note „ausreichend“. Dabei spielte es keine Rolle, ob es sich um ausländische oder inländische Kapitalanlagegesellschaften handelte.

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