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Kupfermine in Chile Foto: IMAGO / Photoshot/Construction Photography
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Renditequelle Industriemetall

Kupfer-Investments gehören jetzt ins Depot

Brian Kloss, Brandywine Global

Die Industrieproduktion weltweit nimmt wieder an Fahrt auf. Das erfordert riesige Mengen an Rohstoffen, darunter Kupfer. Doch die derzeit hohe Nachfrage trifft auf eine nur langsam reagierende Angebotsseite. In diesem Umfeld dürften sich Investments in das Industriemetall weiterhin als besonders chancenreich erweisen.

Neben der Industrieproduktion sorgen Megatrends wie E-Mobilität und erneuerbare Energien für eine gewaltige Steigerung der Kupfernachfrage. In jedem E-Auto sind bis zu 80 Kilogramm davon verarbeitet. Moderne Windkraftanlagen benötigen inklusive Infrastruktur bis zu 30 Tonnen Kupfer. Demnach dürften sich Branchen entlang der Wertschöpfungskette als interessante Alternative für Anleihe-Anleger entwickeln.

„Wir sehen Kupfer derzeit sowohl aus fundamentaler als auch aus makroökonomischer Sicht unterstützt“, beobachtet Brian Kloss. „So begünstigt etwa der in vielen Volkswirtschaften bestehende Investitionsstau bei der Infrastruktur die künftige Nachfrage.“ Die im Zuge der Pandemie stark gelockerte Geld- und Fiskalpolitik weltweit wirke sich Kloss zufolge ebenfalls positiv auf das Umfeld für Rohstoffe aus. „Erste Anzeichen deuten bereits darauf hin, dass die Inflation mittel- bis langfristig wieder ein Thema für Investoren werden könnte. Auch in diesem Zusammenhang erscheinen Kupfer-Investments aussichtsreich.“

Angebotsdefizit als Chance

Obwohl der Preis des Industriemetalls in den vergangenen Monaten bereits deutlich angezogen hat, sei laut Kloss weiterhin ein Angebotsdefizit zu erkennen. Grund hierfür: Die mitunter lange Entwicklungsphase neuer Minenprojekte. „Zwischen der Entdeckung von Kupfervorkommen und dem Produktionsbeginn kann es bis zu zehn Jahre dauern. Kein Wunder, dass das Kupferangebot mit der dynamischen Nachfrage nicht Schritt halten kann“, sagt Kloss. „Grundsätzlich erscheint das Risiko aufgrund des Wertes von Kupfer und der zahlreichen unterstützenden Faktoren derzeit niedrig. Das sind gute Bedingungen für Investoren.“

Neben den ganz großen Namen der Branche sieht Kloss eine Reihe von kleineren Produzenten, die neue Minen in Betrieb nehmen. Kloss: „Allokieren Investoren die Anleihen von Unternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien, entsteht ein erfolgversprechendes Chance-Risiko-Profil.“ Investments in der Frühphase von Projekten seien aufgrund des hohen Risikos und der Vielzahl an Vielzahl an Unsicherheitsfaktoren eher zu meiden.

„Anleihen von Kupferproduzenten sind für verschiedenste Anlegergruppen interessant“, ist Kloss überzeugt. Investoren sollten allerdings einen diversifizierten Ansatz verfolgen und so viele Informationen wie möglich über die einzelnen Bergbaugesellschaften und ihre Projekte einholen.

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